Der EU-Abgeordnete Gerald Hauser (FPÖ) lässt nicht locker und arbeitet weiter für die Corona-Aufarbeitung.

5. Mai 2026 / 07:26 Uhr

Steigende Krebssterblichkeit bei Jungen: Brisante Anfrage an EU-Kommission

Seit den 1980er-Jahren ist die Krebssterblichkeit bei jüngeren Menschen in vielen Regionen der Welt kontinuierlich gesunken.

Medizinische Grenzen

Dieser Rückgang wird auf verbesserte Früherkennung, Fortschritte in der Therapie und den Rückgang bestimmter Risikofaktoren, zum Beispiel Rauchen, zurückgeführt.

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Ab etwa 2010 flacht dieser erfreuliche Trend jedoch ab. Die Kurven verlaufen in vielen Ländern nahezu horizontal – ein Hinweis darauf, dass weitere Fortschritte schwieriger zu erzielen sind.

Zunahme um fast zehn Prozent binnen drei Jahren

Doch seit 2021 ist das anders. Seither nimmt die Krebssterblichkeit in der jüngeren Altersgruppe dramatisch zu – und zwar um rund 8,3 Prozent innerhalb von nur drei Jahren. Dieser Anstieg ist sowohl in absoluten als auch in prozentualen Zahlen sichtbar.

Der EU-Abgeordnete Gerald Hauser (FPÖ) fordert, dass diese Trendumkehr untersucht wird. Er hat daher eine Anfrage an die Europäische Kommission gerichtet und fordert Aufklärung über mögliche Ursachen.

Zumindest zeitlicher Zusammenhang mit Corona-Impfungen

Eine umfassende Auswertung der wissenschaftlichen Literatur fasste 69 Studien aus 27 Ländern zusammen, in denen beschrieben wird, „was bisher nicht sein darf“, so Hauser: Krebserkrankungen in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit Corona-Impfungen.

Hauser stellt in diesem Zusammenhang drei zentrale Fragen an die Kommission: Welche Ursachen hinter dem Anstieg stehen, ob ein Zusammenhang mit den Corona-Impfungen ausgeschlossen werden kann und welche Maßnahmen zur Analyse und Eindämmung gesetzt werden sollen.

Politik fordert Antworten

Die Europäische Kommission wird Stellung nehmen müssen, wie sie die Entwicklung bewertet und welche weiteren Analysen geplant sind. Auch wenn bisher immer abgewiegelt und kritische Fragen verunglimpft wurden.

Die Datenlage lässt aber auf Dauer nicht zu, die dramatischen Entwicklungen zu untersuchen, und zwar mit „unabhängigen, ergebnisoffenen und langfristigen Studien zu möglichen Zusammenhängen zwischen mRNA-basierten Impfstoffen und Veränderungen bei der Krebsinzidenz“, so Hauser.

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