Die 74-jährige Austropop-Legende Stefanie Werger lieferte in der ORF-Sendung „Hinter den Schlagzeilen“ einen Sager, der für Aufsehen sorgt. Gegen Ende des Gesprächs mit Moderator Patrick Budgen lud dieser sie zu einem Fragebogen-Spiel ein. Auf die Frage, wofür sie einmal ins Gefängnis gehen würde, antwortete Werger ohne Zögern: „Weil ich einen ermordet habe, aus Lust. Zum Beispiel den Trump“. Sie lachte laut dazu und schob nach: „Aber das geht sich nicht aus.“ Budgen ließ in der am 24.4.2026 ausgestrahlten Sendung den Satz stehen und stellte einfach die nächste Frage.
Kritik am Zeitgeist ohne Rücksicht auf Gendern
Über weite Strecken des rund halbstündigen Interviews zeigte sich die Sängerin aus der Weststeiermark kritisch gegenüber dem Zeitgeist. Sie betonte, sie sehe sich „auf keinen Fall“ als Feministin und sei „total gegen das Gendern, auch wenn mich jetzt manche nicht mehr lieben werden“. Ihre frühere Lebensweise beschrieb sie als „wie eine Zigeunerin“ herumgereist und nutzte den Begriff, um gegen politische Korrektheit zu sticheln, weil man das heute nicht mehr sagen dürfe. Werger, die vor vier Jahren eigentlich die Bühne hatte verlassen wollen, ist mit ihrem neuen Lied „So schene Leit“ wieder gefragter Gesprächspartner.
Der brisante Sager am Ende ohne jede Reaktion
Am Ende des Gesprächs eskalierte die Unterhaltung jedoch. Budgen stellte die hypothetische Frage nach einem Gefängnisgrund. Werger antwortete postwendend mit der Vorstellung eines Lustmords, konkret am amtierenden US-Präsidenten Donald Trump. Ihr lautes Lachen machte deutlich, dass sie die Idee als unrealistisches und amüsantes Gedankenspiel betrachtete. Der ORF-Moderator reagierte nicht, distanzierte sich nicht und wechselte einfach das Thema, als handle es sich um eine ganz normale Antwort in einem Kultur-Interview.
Drittes Attentat auf Trump nur einen Tag später
Am Samstag, dem 25. April 2026, ereignete sich genau 24 Stunden nach dem Sager in Washington D.C. ein weiterer schwerer Sicherheitsvorfall. Bei dem White House Correspondents’ Dinner im Washington Hilton versuchte ein bewaffneter Mann, den Veranstaltungssaal zu stürmen, in dem sich Präsident Donald Trump zusammen mit seiner Gattin und weiteren hohen Regierungsmitgliedern aufhielt. Sicherheitskräfte stoppten den Angreifer, bevor er den Saal erreichen konnte. Trump blieb unverletzt und wurde evakuiert. Es handelt sich um den dritten Attentatsversuch auf den US-Präsidenten seit dem Jahr 2024.
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