Ein großer Teil der Eingewanderten ist im erwerbsfähigen Alter. Bloß arbeitet halt kaum wer von ihnen.

30. April 2026 / 09:58 Uhr

64 Millionen Einwanderer in der EU: „Alle Alarmglocken müssten schrill läuten“ 

Eine neue Studie offenbart, dass die Einwanderung nach Europa auf Rekordhoch liegt. Dabei tragen nur wenige Länder die Hauptlast.

Turbo in den letzten 15 Jahren

Die Zahl der im Ausland geborenen Einwohner in der EU ist in nur 15 Jahren von rund 40 Millionen (2010) auf etwa 64 Millionen im Jahr 2025 gestiegen. Zwischen 2024 und 2025 stieg die Zahl der im Ausland Geborenen um weitere 2,1 Millionen – ein Plus von 3,4 Prozent.

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Die Bundesrepublik Deutschland ist das Traumland der Einwanderer. Die Zahl der im Ausland geborenen Einwohner stieg von rund 10 Millionen im Jahr 2010 auf fast 18 Millionen im Jahr 2025.

Österreich unter den Spitzenreitern

Besonders brisant sind aber die Zahlen bezogen auf die Bevölkerung: Laut Rockwool-Studie gehört Österreich zu den Ländern mit dem höchsten Ausländeranteil in der EU, nämlich 23 Prozent laut Analyse.

Österreich liegt damit an fünfter Stelle in der EU, hinter Luxemburg mit 52 Prozent der Bevölkerung, Malta mit 32 Prozent, Zypern mit 28 Prozent und Irland mit ebenfalls 23 Prozent.

Kritik von FPÖ

Für FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher Michael Schnedlitz ist das „zutiefst alarmierend und ein klares Zeugnis einer verfehlten Politik“. Er sieht darin eine sicherheitspolitische und gesellschaftliche Zerreißprobe, zumal es um so viele Menschen geht, wie ganz Frankreich an Einwohnern hat:

Wenn heute fast jeder vierte Einwohner in Österreich nicht hier geboren wurde, bringt das unsere Gesellschaft, unsere Kultur, unsere Infrastruktur und unser soziales Gefüge ins Wanken.

Die aktuelle Koalition in Wien sei eine „amtierende Verlierer-Koalition“, die „diesen Weg leider fortsetzt und die Sorgen der eigenen Bevölkerung ignoriert“.

Asyl: Wenige Länder tragen die Hauptlast

Die Zahl der Asylanträge in der EU ging 2025 zwar deutlich zurück – um 26,6 Prozent auf 669.365. Doch die Last ist stark konzentriert. Spanien ist derzeit mit rund 141.000 Anträgen mit Abstand das Hauptzielland, gefolgt von Italien (127.000), Frankreich (116.000) und der Bundesrepublik Deutschland (113.000). Zusammen entfallen auf diese vier Länder rund 74 Prozent aller Asylanträge in der EU, heißt es in der Studie.

Lieblingsländer für Asylanten

Die Herkunft der Asylanten unterscheidet sich je nach Land stark. Die Studie zeigt, dass Afghanen und Syrer Deutschland bevorzugen (sie stellen 42 Prozent der Anträge), nur elf Prozent nützen die Nähe der Türkei. In Spanien entfallen etwa 60 Prozent der Asylanträge auf Venezolaner, in Italien dominiert Bangladesch mit 22 Prozent, in Frankreich ist das Bild stärker fragmentiert, mit jeweils rund zehn Prozent ukrainischen, kongolesischen und afghanischen Antragstellern.

Gesamtproblematik im Vordergrund

Für den FPÖ-Generalsekretär sind die Details zweitrangig – für ihn zählt das Gesamtvolumen:

Wir sehen eine steigende Belastung für unser Sozialsystem, Schulklassen mit österreichischen Kindern als Minderheit sowie Probleme rund um Kriminalität, und die KI-Revolution wird nicht mehr Zuwanderer in den Arbeitsmarkt bringen – im Gegenteil.

„Flüchtlinge“: Absolute Zahlen und relative Belastung

Noch stärker als bei den Asylanträgen zeigt sich die Ungleichverteilung bei der Zahl der bereits aufgenommenen „Flüchtlinge“ und Schutzberechtigten. Deutschland bleibt mit etwa 2,7 Millionen Schutzsuchenden das Land mit den höchsten absoluten Zahlen. Dahinter folgen Polen (rund 1 Million vor allem Ukrainer), Frankreich (751.000), Spanien (471.000) und Tschechien (381.000).

Bezogen auf die Bevölkerungsgröße

Bezogen auf die Bevölkerungsgröße sieht man, wer die eigentliche Hauptlast trägt: Zypern führt mit 4,8 Prozent seiner Bevölkerung, gefolgt von Tschechien mit 3,5, die Bundesrepublik mit 3,2, Österreich mit 3,1 und Estland mit 3,0 Prozent.

In einem breiten Mittelfeld liegen Länder wie Litauen, Lettland, Finnland, Bulgarien, Belgien, Malta, Luxemburg, Schweden, Dänemark und die Niederlande, mit Anteilen zwischen 1,5 und 1,8 Prozent. Spanien und Rumänien kommen jedoch nur auf etwa 1,0 Prozent, Frankreich auf 1,1 Prozent, Italien auf 0,5 Prozent.

Kleinere Länder trugen im Verhältnis zu ihrer Bevölkerung derweil oft einen größeren Anteil bei der Aufnahme von „Geflüchteten“.

Nutzen oder Belastung?

Die Studie selbst verweist darauf, dass in der EU ein großer Teil der Eingewanderten im erwerbsfähigen Alter sei.

Doch leider arbeitet kaum jemand von ihnen. Die Behauptung, dass es sich bei den Einwanderern mehrheitlich um dringend benötigte Arbeitskräfte handle, sei „beschönigend“. „Die Erzählung von den ‚Fachkräften‘ deckt sich nicht mit der Realität, die viele Bürger tagtäglich erleben“, so Schnedlitz.

FPÖ fordert Asylstopp und „wirksamen Grenzschutz“

Für die FPÖ ist die Faktenlage klar:

Es ist höchste Zeit, die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Wir brauchen keine weiteren Studien, die das Offensichtliche belegen, sondern eine Politik, die handelt.

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