32 Prozent der Österreicher würden am liebsten FPÖ-Obmann Herbert Kickl im Kanzlersessel sehen.

17. April 2026 / 08:22 Uhr

FPÖ zurück bei 38 Prozent, Ampel ohne Mehrheit, Kickl bleibt Wunsch-Kanzler

Dauerkrisen wie die Kriege in der Ukraine und rund um den Iran, damit verbundene hohe Energiekosten und das Budget-Defizit machen den Österreichern das Leben schwer – und weil die Einheitspartei weiterhin versagt, profitieren davon wieder einmal die Freiheitlichen, wie die brandaktuelle Lazarsfeld‑Umfrage für oe24 zeigt.

FPÖ wieder auf Rekord‑Hoch

Fände am Sonntag die Nationalratswahl statt – die FPÖ wäre die haushohe Wahlsiegerin: Lazarsfeld berechnete für die Partei von Herbert Kickl 38 Prozent, damit stellen die Blauen ihren Umfragerekord wieder einmal ein, zuletzt waren sie im Jänner so hoch gelegen.

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Ampel hätte keine Mehrheit

Im Falle einer Neuwahl käme die Verlierer-Ampel aktuell nur auf 87 Mandate, das ist weit von den fürs Regieren notwendigen 92 Mandaten entfernt. Bei der ÖVP steht diesmal ein kleines Plus in der Wochenbilanz. Zuletzt war die Partei von Kanzler Christian Stocker auf 18 Prozent abgerutscht – aktuell findet sie sich bei 20 Prozent wieder. Der Rückstand zur FPÖ und damit auf Platz eins ist allerdings mit 18 Prozentpunkten nach wie vor enorm.

SPÖ stürzt ab

18 Prozent gibt es für die Sozialdemokraten. Nach dem gescheiterten Putschversuch durch Parteichef Andreas Babler in der NÖ‑Landespartei geht es also weiter bergab. Immerhin: Da die Roten schon mal bei 17 Prozent lagen, ist es nicht der absolute Minus‑Rekord.
Die Neos hingegen stagnieren mit sieben Prozent ebenfalls klar unter ihrem Wahlergebnis vom Herbst 2024. Dass Beate Meinl‑Reisingers Pinke von den Grünen, die nach wie vor bei elf Prozent liegen, nur die Rücklichter sehen, ist doppelt schmerzhaft.

Kickl gewinnt Kanzlerfrage

Und auch in der Kanzlerfrage ist FPÖ‑Chef Herbert Kickl derzeit das Maß aller Dinge: 32 Prozent wollen ihn ins Kanzleramt wählen, im Fall des amtierenden ÖVP-Kanzlers Stocker sind es nur 14 Prozent – ein Punkt weniger als noch vor einer Woche. SPÖ‑Chef Babler bringt es überhaupt nur auf neun Prozent (minus eins).

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