Zuerst rechnete Gerald Grosz in seinem Bestseller „Merkels Werk, unser Untergang“ mit der Migrationspolitik der vergangenen Jahre ab. Mit seinem neuen Buch will er nun den nächsten Schritt setzen: Statt bloßer Analyse sollen konkrete politische Lösungen folgen.

11. März 2026 / 05:03 Uhr

„Ab nach Hause“: Gerald Grosz schreibt Buch über Remigration

Der Publizist und frühere Nationalratsabgeordnete Gerald Grosz arbeitet an einem neuen Buch über Migration in Europa. Unter dem Titel „Ab nach Hause“ will der Bestsellerautor die politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen der Migrationspolitik der vergangenen Jahre analysieren und mögliche politische Konsequenzen diskutieren.

Kritik an europäischer Migrationspolitik

Das Werk soll laut Grosz im Mai erscheinen und versteht sich als Fortsetzung seines 2025 veröffentlichten Buches „Merkels Werk, unser Untergang“, das sich mehrere Monate auf den deutschsprachigen Bestsellerlisten hielt. Im Mittelpunkt des neuen Buches steht erneut die Migration nach Europa und deren Auswirkungen auf Staat und Gesellschaft. Grosz argumentiert, dass in den vergangenen Jahren Millionen Menschen nach Europa gekommen seien und dadurch staatliche Strukturen zunehmend unter Druck geraten würden. Grosz schreibt:

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Nach Ansicht von Grosz habe die europäische Migrationspolitik nicht nur sicherheitspolitische Herausforderungen geschaffen, sondern auch Sozialsysteme, Bildungseinrichtungen und öffentliche Infrastruktur belastet. Gleichzeitig habe sich die Hoffnung vieler Unternehmen auf eine große Zahl qualifizierter Arbeitskräfte aus der Migration nicht erfüllt.

Remigration als politisches Konzept

Mit seinem neuen Buch will Grosz nach eigenen Angaben jedoch nicht nur Kritik formulieren, sondern auch konkrete politische Maßnahmen vorstellen. Im Zentrum steht dabei das Konzept der Remigration. Darunter versteht der Autor die Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht oder ohne langfristige Perspektive im europäischen Arbeits- und Gesellschaftssystem. Für sein Buch führte Grosz nach eigenen Angaben Gespräche mit politischen Akteuren und Kommentatoren aus mehreren europäischen Ländern. Zu den Gesprächspartnern zählen unter anderem FPÖ-Chef Herbert Kickl, AfD-Co-Vorsitzender Tino Chrupalla, die niederländische politische Kommentatorin Eva Vlaardingerbroek sowie der frühere Präsident des deutschen Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen.

Ein Begriff, der zunehmend an Bedeutung gewinnt

Auffällig ist dabei auch die politische Entwicklung rund um den Begriff Remigration selbst. Nach dem sogenannten “Geheimtreffen” in Potsdam Anfang 2024 hatte Grosz den Begriff zunächst öffentlich verworfen, da er davon ausging, dass damit – wie vom Establishment dargestellt – eine pauschale Abschiebung aller Menschen mit Migrationshintergrund gemeint sei.

In den vergangenen Monaten hat sich Grosz dem Begriff jedoch wieder angenähert und verwendet ihn inzwischen selbst offensiv. Dieser Wandel zeigt auch, wie stark der Begriff inzwischen in der migrationspolitischen Debatte angekommen ist. Was vor wenigen Jahren noch ein Randbegriff war, ist mittlerweile zu einem zentralen Schlagwort der europäischen Migrations-Diskussion geworden.

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