Christian Stocker

In Interview-Marathons geht ÖVP-Kanzler Christian Stocker auf die FPÖ los und behauptet, dass die Blauen nur eine “Sammelstelle aller Unzufriedenen” seien.

9. Feber 2026 / 09:28 Uhr

„Unbeliebtester Kanzler aller Zeiten!“ Stocker sucht Schuld für Scheitern bei FPÖ

ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker beschimpfte die Freiheitlichen. Diese seien eine „Sammelstelle aller Unzufriedenen“ – und sie würden daraus „Empörung, Wut und eben Zulauf“ generieren. Der Konter von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz ließ nicht lange auf sich warten: „Wie armselig ist ein Kanzler, der die Schuld für sein Scheitern bei der Opposition sucht?“

Beliebtheitswerte von Kickl hätte Stocker gern

Dass die Blauen der Verlierer-Ampel im Nacken sitzen und schon mehr Stimmen auf sich versammeln können, als die beiden größten Regierungsparteien ÖVP und SPÖ zusammen, könnte der Grund dafür sein, warum Stocker in Interview-Marathons offenbar die Nerven verliert. Schnedlitz reagierte auf die Aussagen des „unbeliebtesten Kanzlers aller Zeiten“ mit harten Worten: 

Unzensuriert Radio-Empfehlung:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Die Beliebtheitswerte von Herbert Kickl hätte Stocker gern. Er führt die Skala aber zu Recht von unten an. Die ÖVP und Stocker sind bei Budget, Wirtschaft und Sicherheit gescheitert.

An Dreistigkeit nicht zu überbieten

Dass Stocker der FPÖ nun vorwerfe, sie habe „nichts zu bieten“, sei angesichts der desaströsen Bilanz der ÖVP an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Für den FPÖ-Generalsekretär ist Stocker das Gesicht des österreichischen Niedergangs. Stocker sei noch unfähiger als sein Vorgänger Karl Nehammer – „und das will etwas heißen“. Wo man hinschaue, hinterlasse die ÖVP verbrannte Erde. 

ÖVP-Kanzler will seine Haut retten

Während Stocker erfolglos von Redaktion zu Redaktion tingle, um seine Haut zu retten, würde die FPÖ Tag und Nacht für die Österreicher arbeiten. Dass er diese Arbeit nicht erkenne, zeige nur, wie sehr er sich im Elfenbeinturm eingemauert habe und wie komplett am Ende sein Realitätsempfinden sei, so Schnedlitz in einer Aussendung.

Unterstützen Sie unsere kritische, unzensurierte Berichterstattung mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Teile diesen Artikel

    Diskussion zum Artikel auf unserem Telegram-Kanal:

Politik aktuell

22.

Feb

12:51 Uhr

Wir infomieren

Unzensuriert Infobrief

Unzensuriert Video-Empfehlung:
Herbert Kickl beim Landesparteitag 2026 der FPÖ-Salzburg: „Marlene tritt an, um Erste zu werden!“
Klicken um das Video zu laden
Erst nach dem Klick wird eine Verbindung zu YouTube hergestellt.