Der vom Volk nicht gewählte ÖVP-Bundeskanzler Christian Stocker mischt sich unters Volk. Nicht ganz, denn bei seiner „Sommer-Dialog-Tour“ werden die Bürger, die dabei sein dürfen, fein säuberlich ausgewählt. Das sorgt für spöttische Kommentare.
Bürger nach wissenschaftlichen Kriterien ausgesucht
Nach einem Volkskanzler, wie es sich FPÖ-Chef Herbert Kickl vorstellt, sieht diese Österreich-Tour mit Start am 16. Juli in Tulln in Niederösterreich jedenfalls nicht aus. Denn die Menschen, die den ÖVP-Mann sehen und hören wollen, werden nach einer Registrierung und Ausarbeitung von wissenschaftlichen Kriterien des Meinungsforschers Peter Hajek zur „Audienz“ zugelassen.
“Angst-Kanzler”
Das sei an Peinlichkeit kaum zu überbieten, ätzt FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik über den „Angst-Kanzler“. Österreich brauche keinen Kanzler auf Sommertour mit ausgesuchtem Publikum, sondern einen Volkskanzler, der den direkten Kontakt mit den Menschen sucht und ihre Interessen kompromisslos vertritt. Die Menschen würden sehr genau erkennen, wer echte Bürgernähe lebe und wer lediglich eine PR-Show veranstalte, sagte die Nationalratsabgeordnete in einer Aussendung.
Stocker wird im Übrigen nicht alleine auf der Bühne stehen. An seiner Seite: Die ehemalige ORF-Wetterfee Christa Kummer, die als Moderatorin schon in ihrer Zeit beim Fernsehen auf der Gehaltsliste des ÖVP-Innenministeriums gestanden sein soll.

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