Die Migrationskrise durch den Beginn illegaler Masseneinwanderung vor zehn Jahren (Bild: Grenzübergang Spielfeld 2015) wurde im ORF anhand eines Einzelfalls eines Syrers einseitig positiv dargestellt.

25. November 2025 / 12:36 Uhr

Ex-Asylheim-Leiter entlarvt ORF als gefährliches Sprachrohr für linke NGOs

Es gibt nicht wenige, die dem ORF Manipulation in der Berichterstattung über Corona vorwerfen. Nun wird dieser schwere Vorwurf auch im Zusammenhang mit der Migrationskrise erhoben. Und zwar von einem Mann, der hautnah am Geschehen war – vom Ex-Asylheim-Leiter von Traiskirchen, Franz Schabhüttl.

Wie berichtet, schreibt Schabüttl, mittlerweile in Pension, einen regelmäßigen Kommentar für den exxpress. Und da hat er zuletzt die NGOs, für die nur Publizität und Spenden gezählt hätten, Geldverschwendung durch einen „ahnungslosen Flüchtlingskoordinator“ und den Aktionismus des damaligen Traiskirchener Bürgermeisters Andreas Babler scharf attackiert.

Besonders perfide Beispiele

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Gestern, Montag, stellte er die Meinungsfreiheit im ORF in Frage. Dafür dienten ihm zwei „besonders perfide Beispiele“: Die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Kabarettisten Manfred Tisal als ORF-Kärnten-Mitarbeiter, der als “EU-Bauer” vom Villacher Fasching Bekanntheit erreicht hatte. Und die einseitige Berichterstattung in der ORF-Sendung „Stöckl Live“ über zehn Jahre “Flüchtlingskrise”.

Tisal, so Schabhüttl, hätte den Hut nehmen müssen, weil er in einem Kommentar Folgendes geschrieben hatte:

Is jo wohr. Tagtäglich sehe ich von meinem Balkon, wie Asylanten mit Adidasschuhen, Nike-Leiberln und Diesel-Jeans, mit modernen Smartphones und nagelneuen Bikes diskutierend vorbeigehen. Mich frisst ein bisschen der Neid. Nicht weil ich das nicht habe, sondern weil sie es gratis bekommen.

Entfernung des “EU-Bauern” aus dem ORF

Wohlgemerkt, das sagte er nicht im ORF, sondern Tisal schrieb das in einem Kommentar. Es folgte eine anonyme Anzeige wegen angeblicher Verhetzung. Und die Entfernung aus dem ORF. In einem Schreiben, das Schabhüttl vorliegt, soll der ORF als Entlassungsgrund das Schimpfen über den ORF genannt haben. Allerdings passe das zeitlich nicht zusammen, sagt Schabhüttl. Zuerst wurde Tisal gefeuert – und erst dann habe er geschimpft. Das sei absolut nachvollziehbar, wenn jemandem die Existenz unter den Füßen weggerissen wird. Denn als Folge dieser ORF-Handlungsweise hätten alle Veranstalter seine vertraglich fixierten Auftritte abgesagt.

Einzelner Syrer sollte vermitteln, alles sei in Ordnung

Wie schon bei Corona dürfen Meinungen anscheinend nur dann gelten, wenn sie dem linken Mainstream entsprechen. So wunderte sich Schabhüttl, als im Rückblick zu “zehn Jahre Flüchtlingskrise” im ORF umfassend über die „zweifelhaften Segnungen der ungesteuerten Massenzuwanderung der letzten zehn Jahre“ berichtet worden war. Bei „Stöckl Live“ sei ein einzelner Syrer, der im Jahr 2015 nach Österreich gekommen war, vor die Kamera gebeten worden.

Aus Liebe zum Islam konvertiert

Alle Stationen seines Weges wurden in allen Details gezeigt. Wo er zuerst gewohnt hatte, Beruf, Heirat mit einer Österreicherin, die aus Liebe zu ihm zum Islam konvertiert war, und ihrem gemeinsamen Kind. Diese Einzelperson von insgesamt 125.000 Syrern sollte zweifelsfrei den Eindruck erwecken, als wäre alles bestens.

Österreichern wird etwas vorgegaukelt

Der ehemalige Leiter des Asyl-Erstaufnahmezentrums Traiskirchen hat dazu eine klare Meinung:

Die Österreicher sollen ihre Gebühren zahlen und dankbar sein, dass so viele neue Menschen in Österreich Heimat gefunden haben. Es wird den Österreichern vorgegaukelt, dass der überwiegende Großteil der Syrer und Afghanen im Berufsleben stünden und hier ihre Steuern zahlen würden. Dass fast 75 Prozent der Syrer in Wien Sozialhilfe beziehen, also drei von vier Syrern im Erwerbsalter das Geld aus einem Topf erhalten, in den bisher nur die Steuerzahler und damit Gebührenzahler des ORF eingezahlt haben, bleibt unerwähnt. Je mehr der ORF-Fakten bewusst unter den Teppich der Realität kehrt, desto unbedeutender wird er mangels Glaubwürdigkeit werden. Dies ist nicht nur zu bedauern, sondern demokratiepolitisch gefährlich, wenn öffentlich-rechtliche Sender zu Belangsendungen der NGOs und linker Diversitätsträumer verkommen.

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