Das österreichische Asyl-System von ÖVP-Innenminister Gerhard Karner ist erneut in Erklärungsnot. Denn mit einer Blitz-Ehe im Ausland führte ein Syrer das Versagen der Behörden einmal mehr vor.
Kurz zusammengefasst: Ein in Österreich lebender Syrer verliebte sich im Internet, flog ins Heimatland, heiratete die Frau beim ersten Treffen – und das Paar lebt nun in Österreich.
“Flüchtling” reiste in die Heimat
Wie die Kronen Zeitung zuerst berichtete, kam der heute 20-jährige Mann vor einigen Jahren als unbegleiteter Flüchtling nach Österreich. Später lernte er über das Internet eine 25-jährige Afghanin kennen, die er nie persönlich getroffen hatte. Nach einem Video-Telefonat soll er sich laut dem Bericht aufgemacht haben, sie zu besuchen – über Syrien, wohin er eigentlich nicht mehr hätte reisen dürfen. Dort fand bei ihrem ersten Treffen sofort eine islamische Hochzeit statt.
Polizei warnte vor Scheinehe
Besonders verstörend: Der junge Syrer soll in Österreich ein Visum für seine „Ehefrau“ aus Afghanistan bekommen haben – obwohl die Polizei selbst von einer offensichtlichen Scheinehe sprach.
FPÖ-Schnedlitz zeigt sich fassungslos
Mit Fassungslosigkeit reagierte auf diesen Fall FPÖ-Heimatschutzsprecher Michael Schnedlitz. In einer Aussendung sagte er:
Die ÖVP ist damit beschäftigt, sich selbst für jede einzelne Abschiebung zu feiern, während dieser Fall aufzeigt, wie die Realität aussieht. Dieser Fall ist sogar ein Lehrbuchbeispiel für das Totalversagen des Asylsystems, das Versagen der Bundesregierung und vor allem der ÖVP.
Betrug am österreichischen Steuerzahler
Dass ein sogenannter „Kriegsflüchtling“ in seinem Heimatland Urlaub mache, um von dort aus nach Afghanistan weiterzureisen und eine Frau zu heiraten, die er nur vom Bildschirm kennt, sei ein Betrug am österreichischen Steuerzahler, ärgerte sich Schnedlitz. Der Mann ist laut Behörden übrigens derzeit arbeitslos, seine „Ehefrau“ spricht kein Deutsch, hätte aber nach ihrer Einreise Anspruch auf Grundversorgung und weitere Sozialleistungen.
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