42 “Aktivisten” der “Letzten Generation” stehen für ihre Aktionen nun vor dem Wiener Straflandesgericht.

30. Oktober 2025 / 11:12 Uhr

Sachbeschädigung, Körperverletzung und mehr: 42 “Klima-Kleber” angeklagt

Die “Klima-Kleber” müssen sich jetzt vor der Justiz erklären: Im Zusammenhang mit den Aktionen der “Letzten Generation“ hat die Staatsanwaltschaft Wien Anklage gegen insgesamt 42 Personen erhoben. 40 der linken Klima-“Aktivisten” wird schwere Sachbeschädigung vorgeworfen, zwei weitere müssen sich wegen Sachbeschädigung verantworten. Der Vorwurf der Bildung einer kriminellen Vereinigung wurde hingegen fallengelassen.

Mit Feuerlöscher Polizisten angegriffen

Einer der Hauptbeschuldigten muss sich laut Strafantrag zusätzlich auch noch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und schwerer Körperverletzung verantworten. Er soll im Oktober 2023 vor dem Landhaus in St. Pölten einen Polizisten mit einem präparierten Feuerlöscher attackiert haben.

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Vandalismus und abstoßende Hundekot-Attacke

Neben Straßenblockaden listet der Strafantrag weitere Vorfälle auf, darunter Farbschütt-Aktionen in mehreren Bundesländern und am Flughafen Wien-Schwechat sowie eine besonders geschmacklose Protestaktion mit verschmiertem Hundekot vor der ÖVP-Zentrale in Wien im Jänner 2024. Wie berichtet, war es damals die als “Klima-Shakira” bekannte Deutsche Anja Windl gewesen, die als Protest gegen die blau-schwarzen Koalitionsverhandlungen die Parteizentrale mit Hundekot beschmiert und sich dabei auch noch erwischen lassen hatte.

Großer Prozess am Straflandesgericht Wien

Mit 42 Angeklagten, mehr als 20 geladenen Zeugen, mehreren Strafverteidigern und Vertretern der Justiz steht ein enormes Verfahren am Wiener Straflandesgericht bevor. Die ehemalige Sprecherin der “Letzten Generation“, Marina Hagen-Canaval, beklagte sich bitterlich und bezeichnete die Anklagen als “Farce“. Sie würden “nur zur Abschreckung von zivilgesellschaftlichem Engagement“ dienen”, so die wehleidige Argumentation. Die Staatsanwaltschaft habe “nun selbst eingesehen, dass es sich bei den Klimaprotesten um Sachbeschädigungen handelt – nicht um die Aktivitäten einer kriminellen Vereinigung”, kommentierte Paul Kessler, einer der Verteidiger.

Langwierige Ermittlungen gegen Klima-Vandalen

Die Ermittlungen hatten bereits nach einer Reihe von Aktionen im November 2023 begonnen. Dabei hatten sich mehrere “Klima-Kleber” mit einer Sand-Superkleber-Mischung unter anderem am Wiener Ring und auf der Südautobahn (A2) festgepickt. Die Feuerwehr musste anrücken und mehrere Personen mühsam von der Fahrbahn entfernen.

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