Seit dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 sind über 125.000 Syrer als Asylanten nach Österreich gekommen – 105.000 von ihnen gibt es heute im Land. Allein im Jahr 2015 – dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise – stellten rund 25.000 Syrer einen Asylantrag. Während die ÖVP die Abschiebung eines einzigen Syrers als großen Erfolg feierte, werden die Syrer nicht nur immer zahlreicher – sie werden auch massenhaft eingebürgert.
Syrer wurden in wenigen Jahren zu riesiger Gruppe
Während Syrer in der Statistik vor 2010 kaum in Erscheinung traten (2005 wurden nur 77 Asylanträge verzeichnet), sind sie heute die siebtgrößte Ausländergruppe. Vor zehn Jahren lag ihre Zahl noch unter 11.300. Das Durchschnittsalter syrischer Einwanderer liegt bei nur 25,5 Jahren. Frauen aus Syrien bringen laut Statistik Austria im Schnitt stolze 3,3 Kinder zur Welt – im Vergleich zu traurigen 1,2 bei Österreicherinnen. Das hat gravierende negative Auswirkungen auf das Bildungssystem, den Wohnungsmarkt und die Sozialstruktur.
Arbeitslose Syrer besonders teuer
Laut Rechnungshof verursachten vor allem Unterbringung und Versorgung der zahlreichen arbeitslosen Syrern enorme Kosten. Derzeit sind rund 26.000 Syrer beim AMS als arbeitslos gemeldet, viele davon in Wien. Daraus resultiert eine monatliche Belastung der öffentlichen Haushalte in Höhe von rund 31,2 Millionen Euro – das entspricht 374 Millionen Euro im Jahr und insgesamt rund 1,87 Milliarden Euro über fünf Jahre.
Ein einziger Syrer abgeschoben
Im ersten Halbjahr 2025 erhielten nach dem Sturz der Regierung von Staatschef Baschar al-Assad nur noch 172 Syrer Schutzstatus. Auch der Familiennachzug wurde eingeschränkt. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) feierte jüngst die Abschiebung eines kriminellen Syrers als innenpolitischen Erfolg – wo sich dieser aufhält, ist allerdings nicht bekannt. Es war die einzige Abschiebung eines Syrers, Minister Karner war trotzdem mächtig stolz auf diese “Errungenschaft”.
Österreichische Staatsbürgerschaft wird verschleudert
Gleichzeitig zeigt sich eine andere negative Entwicklung: Unzählige Syrer wurden inzwischen eingebürgert. Allein im Jahr 2024 durften sich über 2.200 über ihren Status als österreichische Staatsbürger freuen – mehr als jede andere Nationalität.