Der SPÖ-Bezirksvorsteher in Wien Meidling, Wilfried Zankl, wird vor der Wien-Wahl immer mehr zum Pannen-Kaiser.
In einem Schreiben an die Wähler spricht Zankl die Adressaten nicht mit ihrem Namen an, sondern – auch noch brav gegendert – mit „Sehr geehrte*r Name“. Die Verwunderung bei den Meidlingern, die diesen Brief erhielten, war über diese Anredeform jedenfalls groß.
Falsche Mitteilung an Doppelstaatsbürger
Das Schreiben an die „Namen“ diente Zankl bereits für eine Korrektur, denn zuvor hatte er „irrtümlich“ einen Brief auch an Dopplestaatsbürger verschickt und diesen erklärt, dass sie nur im Bezirk ihre Stimme abgeben könnten. Jetzt stellte der SPÖ-Bezirksvorsteher klar, dass Doppelstaatsbürger sowohl auf Bezirks- als auch auf Gemeinde-Ebene wahlberechtigt sind.
Zankl sagte, dass ihm diese Panne aufgrund einer automatisierten Datenabfrage unterlaufen sei und entschuldigte sich für diese Verwirrung.