Guido Burgstallter

Der brutale Angriff auf den prominenten Kicker Guido Burgstaller machte deutlich, wie gefährlich Wien in der Nacht geworden ist.

19. Dezember 2024 / 08:14 Uhr

„Niederösterreicher mit Balkanwurzeln“ als Burgstaller-Schläger ausgeforscht

Nach der schrecklichen Tat gegen Rapid-Stürmer Guido Burgstaller am 14. Dezember wurde in den Medien stets von einem österreichischen Täter gesprochen. Nun wurde öffentlich, dass der 23-jährige mutmaßliche Schläger ausländische Wurzeln hat.

Während die Landespolizeidirektion Wien in der Presseaussendung vom 18. Dezember jenen Mann, der auf dem Heldenplatz in Wien Burgstaller einen Schlag versetzt haben soll, der dann zu einem Schädelbasisbruch beim Rapid-Spieler geführt hatte, als “österreichischen Staatsbürger” bezeichnete, nannte die Zeitung Oe24 den Schläger beim Namen: Der Täter sei ein „Niederösterreicher mit Balkanwurzeln“.

Am Telefon überredet, sich zu stellen

Das ist deshalb von Bedeutung, weil die Mainstream-Medien diesen kleinen Unterschied geflissentlich verschweigen. Bei Gewalttaten fällt auf, dass die Journalisten rasch mit der Bezeichnung „Österreicher“ bei der Hand sind, wenn sie den Täter nennen, aber eher zurückhaltend sind, wenn es sich um einen „Ausländer“ oder „Asylwerber“ handelt. So, als ob sie sagen wollten: „Seht her, die Österreicher sind auch nicht besser“.

Übrigens hat sich der „Niederösterreicher mit Balkanwurzeln“ nicht ganz so freiwillig in die Obhut der Exekutive gegeben, wie in manchen Zeitungen dargestellt. Der 23-Jährige wurde von der Polizei nach Auswertungen der Videoaufzeichnungen ausgeforscht und am Telefon überredet, sich zu stellen.

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