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24. September 2014 / 17:39 Uhr

SPD legt Thilo Sarrazin den Austritt nahe

Der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Furore. Mit seinem ersten Buch “Deutschland schafft sich ab” traf der SPD-Politiker den Nagel auf den Kopf und legte nun mit dem neuesten Werk “Der neue Tugendterror” noch ein Stückchen nach. Ganz so gefallen dürfte dies aber seiner Mutterpartei nicht, denn diese legte ihm nun – nach gescheiterten Ausschlussverfahren – den Austritt nahe.

Gegen Parteilinie

Nicht nur weil er mit seinen Büchern und Ansichten eine unbequeme Wahrheit anspricht und damit so ganz und gar nicht nach der Parteilinie der SPD agiert, sondern weil er auch noch Kontakt zu andersdenkenden Menschen pflegt, sollte er die Genossen nun verlassen. Explizit soll ein Auftritt bei der AfD der Grund für den Eklat sein.

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An jenem Abend fand eine Lesung aus seinem neuen Werk und eine anschließende Diskussion gemeinsam mit Niedersachsens AfD-Landesvorsitzenden Paul Hampel statt. Neben der Lektüre kam auch der Wahlerfolg der “Alternative für Deutschland” zur Sprache.

Werte verraten?

Dies ist für SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi Grund genug, den honorigen Ex-Politiker und Autor Sarrazin des Verrats zu bezichtigen. Sie findet gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung scharfe Worte, welche zeigen, wes Geistes Kind die vermeintlich soziale Partei in der Bundesrepublik ist: “Ich würde mir wünschen, dass Herr Sarrazin sich und uns allen einen Gefallen tut und die Konsequenzen daraus zieht, dass er die Werte der deutschen Sozialdemokratie nicht mehr teilt”.

Bereits in der Vergangenheit wetterte die Mutterpartei von Thilo Sarrazin des Öfteren gegen ihn und versuchte auch, ihn aus der Partei auszuschließen. Als Grund wurde immer wieder angegeben, dass er durch seine publizierten Anschauungen die in Deutschland lebenden Ausländer beleidige und diskriminiere. Ein Schiedsgerichtsverfahren entschied jedoch für einen Verbleib von Sarrazin.

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