Durch TTIP bald auch Gentechnik-Äpfel in Europa?

20. Feber 2015 / 06:35 Uhr

Kanadische Firma bringt Gentechnik-Apfel auf den Markt

Sollte das Freihandelsabkommen TTIP tatsächlich zwischen den USA und der Europäischen Union beschlossen werden, dann könnte bereits ab 2017 gentechnisch verändertes Obst auf die Teller der EU-Bürger gelangen. Die kanadische Agrarfirma Okanagan Specialty Fruits hat einen eigenen Gentechnik-Apfel bis zur Marktreife gezüchtet. Dieser Apfel soll die Eigenschaft besitzen, dass das Fruchtfleisch bei Beschädigungen oder beim teilweisen Verzehr nicht mehr braun wird. Gene, die bisher für die Bräune verantwortlich waren, sollen daher durch andere Gene ersetzt worden sein.

Das US-Landwirtschaftsministerium hat diese neue Apfelsorte nun genehmigt. Dort geht man von keinem Risiko für andere Pflanzen oder landwirtschaftliche Produkte aus.

70.000 Apfelbäume sollen bis 2017 gepflanzt werden

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Diese Genehmigung erfolgte, obwohl die zuständige Food and Drug Administration (FDA) ihre Analysen noch nicht abgeschlossen hat. Auf der Grundlage der Genehmigung des Landwirtschaftsministeriums in Washington sollen bis 2017 insgesamt 70.000 Apfelbäume gepflanzt werden, auf denen die neuen Gentechnik-Äpfel wachsen. Als Sorten sollen Arctic Granny und Arctic Golden für den Lebensmittelhandel produziert werden.

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