In der Nacht zum Sonntag hat sich im beliebten Dresdner Ausgehviertel ein schweres Verbrechen ereignet. Einer 17-Jährigen zufolge soll sie in einem Hausflur an der Königsbrücker Straße von einem 18-jährigen Syrer vergewaltigt worden sein. Die Tat passierte gegen 1.30 Uhr in einem Mehrfamilienhaus unweit des stark frequentierten Albertplatzes. Weder das Opfer noch der syrische Tatverdächtige waren, nach Informationen der BILD, in dem betroffenen Gebäude wohnhaft; die Polizei prüft derzeit, ob sich die Beteiligten vor dem Übergriff kannten.
Flucht des Opfers und Festnahme des syrischen Verdächtigen
Der jungen Frau gelang es nach der Tat, aus dem Hausflur zu fliehen und eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife zu alarmieren. Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein, die rasch zum Erfolg führte: Wenig später klickten für den 18-jährigen Syrer die Handschellen. Inzwischen wurde der syrische Staatsangehörige in Untersuchungshaft gebracht, und die Kriminalpolizei ermittelt intensiv wegen des Verdachts der Vergewaltigung. Der Vorfall reiht sich in eine Kette öffentlich gewordener Sexualdelikte in Sachsen ein, die im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehen.
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