In Wuppertal (Nordrhein-Westfalen) kommt die AfD auf rund 18 Prozent. Zwar ist sie damit noch hinter SPD und CDU, aber trotzdem deutlich stärker als den Altparteien lieb ist. Zumal ebendiese Parteien die Probleme dieser 357.243 großen Stadt bisher nicht lösen konnten oder lösen wollten.
Altparteien gegen Lena Kotré
Selbst der WDR räumte in seinem Werbeartikel für eine Anti-AfD-Demo ein, dass der “Berliner Platz in Wuppertaler Oberbarmen” als “Kriminalitätsschwerpunkt” gilt. Offenbar darf die AfD dort vor Ort nicht einmal ungestört spazieren gehen, um sich ein Bild der Lage zu machen. Im Gegenteil: Die Altparteien und ein angeblich “breites Bündnis”, bei dem es vermutlich so manche personelle Überschneidung mit den Systemparteien geben dürfte, sind richtig sauer, weil Lena Kotré von der AfD-Brandenburg vorbeikommt.
Der Spaziergang, der laut Kotré am heutigen Montag, dem 29. Juni 2026, ab 16:00 Uhr stattfinden soll, findet mit “Landtagskandidat und Ratsmitglied Leon Bergen Wuppertal-Oberbarmen ” statt. Das Ziel ist es, “über mögliche Lösungen für die Probleme vor Ort” zu sprechen. Dass die AfD dort vorbeischaut, ist richtig und wichtig. Schließlich haben im kriminalitätsbelasteten Wahlkreis Wuppertaler Oberbarmen 26 Prozent der Bürger AfD gewählt.
Remigration würde das Problem lösen
Natürlich passt das den für die Probleme und Missstände verantwortlichen Altparteien nicht. Doch dabei entlarven sie sich herrlich selbst. So meinte der stellvertretende Wuppertaler SPD-Vorsitzende Sedat Ugurmann: “Die AfD hat Oberbarmen nicht ohne Grund ausgewählt”. Denn: “Es geht dabei nur um Hetze und das Ausschließen von Menschen bestimmter Herkunft.” Schließlich ist Kotré klar und deutlich für Remigration.
Remigration würde das Problem tatsächlich lösen, denn der WDR gab zu, dass in diesem “Kriminalitätsschwerpunkt” offenkundig “der Anteil der Menschen ohne deutschen Pass” sehr hoch ist. Da fragt man sich, was Sedat Ugurmann dagegen hat, kriminelle Ausländer abzuschieben und warum er diese im Land behalten will?


