Alice Weidel und Tino Chruppalla (links und rechts neben FPÖ-Obmann Herbert Kickl) betonten gestern, Samstag, die enge Zusammenarbeit zwischen AfD und FPÖ.

21. Juni 2026 / 10:28 Uhr

Forderung nach Politikwechsel: AfD baut Vorsprung aus und setzt Regierung weiter unter Druck

Die politische Stimmung in Deutschland bleibt rechts. Mehrere aktuelle Sonntagsfragen sehen die AfD weiterhin als stärkste, und zwar als deutlich stärkste Kraft.

Klarer Trend nach rechts

So weisen die jüngsten Erhebungen von INSA und YouGov die Partei bei rund 29 Prozent aus. Die Union kommt je nach Institut lediglich auf Werte zwischen 20 und 24 Prozent.


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Auch andere Meinungsforscher bestätigen den Trend. Im aktuellen Politbarometer liegt die AfD bei 28 Prozent und damit klar vor CDU und CSU mit 24 Prozent. SPD, Grüne und Linke folgen mit deutlichem Abstand. Die FDP würde nach mehreren Erhebungen derzeit den Wiedereinzug in den Bundestag verfehlen.

Regierung liefert nicht

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2025 kann die AfD gegenüber ihrem damaligen Wahlergebnis deutlich zulegen, während die Union mehrere Prozentpunkte einbüßte und die SPD nur noch ein Schatten ihrer selbst ist.

Treiber für die immer klarere Forderung nach politischer Kurskorrektur sind die schlechte wirtschaftliche Lage und die Arbeit der Bundesregierung.

Union unter wachsendem Druck

Insbesondere für die Union sind die Meinungsumfragen eine Abrechnung, zumal sie nach außen immer noch als konservative Partei dargestellt wird und sich in Sonntagsreden auch selbst manchmal so positioniert. Mittlerweile ist ihre echte rechte Alternative kaum mehr einholbar. Im Gegenteil: Während die AfD ihre Werte stabil hält oder leicht steigert, verliert die Union weiter an Rückhalt.

Weidel und Chrupalla bei FPÖ-Jubiläum in Wien

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die AfD am Wochenende durch einen Auftritt ihrer Bundesvorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla in Wien. Die beiden Politiker waren Gäste beim 70-jährigen Jubiläum der Freiheitliche Partei Österreichs, die ihr Bestehen mit einem Festakt in der Wiener Hofburg und einem großen Volksfest am Stephansplatz feierte (unzensuriert berichtete).

Die Schwesterparteien vereinen nicht nur das inhaltliche Programm, sondern auch den Trend in den Umfragewerten: Beide Parteien steigen und steigen, beide Parteien liegen auf Platz eins in den Umfragen, und beide Parteien stehen klar für Heimat, Remigration und wirtschaftliche Vernunft.

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