Auf ihrem Landesparteitag in Brandenburg an der Havel beschloss die Berliner AfD am Samstag mit großer Mehrheit, ihren Focus im Wahlkampf auf die Themen Sicherheit, Migration und Ordnungspolitik zu setzen. Außerdem wurde die Landesvorsitzende Kristin Brinker als Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin aufgestellt.
AfD will stärkste Kraft werden
Die patriotische Partei musste ihren Parteitag in Brandenburg abhalten, weil die linksextreme Bedrohungslage in Berlin zu groß ist und sie dort deswegen keine Räumlichkeiten findet. Das hält sie jedoch nicht davon ab, das Ziel ins Auge zu fassen, stärkste Kraft in der BRD-Hauptstadt werden zu wollen. Brinker rief den Delegierten entschlossen zu: “Wir wollen in Berlin stärkste Kraft werden. Das garantiere ich.”
Berlin kann sich keinen “Lügenbold” leisten
Außerdem erklärte sie zu CDU-Bürgermeister Wegner laut dem Tagesspiegel: “Kai Wegner ist auch moralisch gescheitert. So einen Lügenbold kann sich Berlin nicht leisten.” Zudem hat die AfD große Pläne für Berlin. Bei der Wohnungspolitik will sie kommunale Wohnungen vorrangig an Menschen vergeben, die schon länger in Berlin leben.
Aufnahmestopp für Asylwerber
Beim Thema Migration forderte die Partei laut rbb einen Aufnahmestopp für Asylbewerber in Berlin. Das Landesamt für Einwanderung soll nach ihren Vorstellungen zu einem Landesamt für Einwanderung, Asyl und Remigration umgebaut werden, mit einer klaren Priorität auf Rückführungen. Zudem möchte die AfD eine Sondereinheit bei der Ausländerbehörde schaffen, die Ausweisungen und Abschiebungen ausländischer Straftäter bündeln und beschleunigen soll.

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