Michael Ludwig und Freitags-Gebet

Wien wächst vor allem durch illegale Einwanderung. Für weitere 500.000 Menschen mehr möchte die Stadt unter SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig Platz schaffen, aber die Infrastruktur bis hin zur medizinischen Versorgung hinkt hinterher.

31. Mai 2026 / 18:15 Uhr

500.000 Menschen mehr: Wie soll das gehen, Herr Bürgermeister Ludwig?

Wien wird für die Bevölkerung immer enger. Laut Prognose soll die Bevölkerung bis 2035 auf bis zu 2,2 Millionen Menschen anwachsen. Der Planungsdirektor der Stadt, Thomas Madreiter, schockte im ORF mit seiner Aussage, man könnte „locker“ bis zu 500.000 weitere Menschen unterbringen. 

Viele Probleme durch Bevölkerungs-Zuwachs

Wie soll das gehen, Herr Bürgermeister Michael Ludwig? Das fragen sich vor allem die Bürger, die jetzt schon (aktuell hat Wien knapp mehr als zwei Millionen Einwohner) in den Spitzenzeiten in überfüllte Öffis steigen müssen, weil die Auto-Raus-Politik der rot-pinken Stadtregierung sie dazu zwingt. Oder Bürger, die zusehen müssen, wie vor ihrer Haustür der Grünraum für ein Bauprojekt geopfert wird. Oder Bürger, die sich darüber ärgern, bei Ärzten abgewiesen zu werden oder die monatelang auf lebensnotwendige Operationen warten müssen. 


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Unkontrollierte Einwanderung

Es gäbe noch viel mehr Beispiele aufzuzählen, etwa der Zusammenbruch des Bildungssystems oder der eklatante Lehrermangel, die beweisen, dass Wien schon jetzt aus allen Nähten platzt und die Stadt dadurch für viele nicht mehr lebenswert ist. Hauptverantwortlich dafür: Die unkontrollierte Einwanderung mit all seinen negativen Auswirkungen. 

Infrastruktur hinkt hinterher

Ein Resultat daraus: Der tägliche Verkehrskollaps im ganzen Stadtgebiet, auf der Südosttangente sowieso. Zur Entlastung dieser Situation, etwa durch den von den Grünen verzögerten Bau des Lobautunnels, der – wenn überhaupt – erst viel zu spät kommt, oder die Fertigstellung der U5, die sich um Jahre verzögert, weil Wien pleite ist, wird praktisch nichts gemacht. 

Auch wenn der Wiener Planungsdirektor betont, es gehe nicht darum, den Menschen das Auto wegzunehmen, sondern den Menschen optimale Rahmenbedingungen zu ermöglichen für ein Leben ohne Auto,  fragt man sich, wie das ohne die oben erwähnten Vekehrsprojekte umgesetzt werden kann. 

Grünraum muss Wohnbauten weichen

Eine Aussage des Planungsdirektors sorgt zusätzlich für Staunen. Denn er sagte allen Ernstes, dass der Grünraum aus seiner Sicht durch das Bevölkerungswachstum nicht leiden würde. Das werden jene als Verhöhnung wahrnehmen, die mit Bürgerinitiativen und Petitionen gegen das Zubetonieren der Erholungsgebiete kämpfen. Etwa die Initiatoren der Petition gegen die Versiegelung in Kaiserebersdorf in Wien-Simmering, wo riesige Grünflächen den Wohnbauten weichen müssen.


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