Überparteiliche Patrioten rufen zur großen Montagsdemonstration am 8. Juni in Berlin auf. Das Motto der zentralen Kundgebung vor dem Kanzleramt: „Die Regierung muss weg!“. Gefordert werden der Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seiner Minister sowie sofortige Neuwahlen. Begleitend sollen dezentrale Aktionen in ganz Deutschland stattfinden.
Marcel Baldauf und der 11-Punkte-Plan
Initiator des Projekts ist Marcel Baldauf, der als Digital Creator und Krisenanalyst auftritt. Die Organisatoren betonen die Parteiunabhängigkeit. Sie sprechen gezielt Leistungsträger an: Bauern, Speditionen, Handwerk, Pflegekräfte und alle, die das Land am Laufen halten und mit der aktuellen Politik unzufrieden sind.
Zum Aufruf gehört ein detaillierter 11-Punkte-Plan, der vor dem Kanzleramt übergeben werden soll. Die zentralen Forderungen lauten unter anderem: Rücktritt der Regierung und Neuwahlen, echte direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild mit verbindlichen Volksentscheiden, sofortige Abschaffung der CO2-Steuer sowie Senkung von Energiesteuern und Netzentgelten. Weitere Punkte betreffen den Stopp der neuen Gesundheitsreform, ein bundesweites 29-Euro-Ticket, Offenlegung der Energiesicherheit, Abschaffung des GEZ-Zwangsbeitrags, radikale Entbürokratisierung, Politikerhaftung und eine harte Linie bei der Migration – inklusive Ausweisung Straffälliger und Illegaler sowie Migrationsstopp.
Montagmorgen in Berlin
Die Demo soll am Montag, dem 8. Juni 2026, um 9 Uhr starten. Treffpunkt ist der Bereich Reichstag, Straße des 17. Juni und Kanzleramt. Anreise ist bereits ab Sonntagabend, dem 7. Juni, möglich. Die Organisatoren wollen keinen „Wandertag“, sondern bewussten Druck an einem Werktag erzeugen. „Wenn eine Million Menschen sich bewegen, dann muss das System den Atem anhalten“, heißt es in den Aufrufen.
Bundesweite Begleitaktionen
Nicht jeder kann nach Berlin fahren. Deshalb rufen die Organisatoren zu zeitgleichen regionalen Mahnwachen und Brückendemos auf. Über ein Kontaktformular auf der Webseite können lokale Aktionen angemeldet werden. Das Ziel: Das ganze Land soll an diesem Tag friedlich sichtbar werden.
Der Aufruf trifft auf einen breiteren Hintergrund aus Protesten von Landwirten, Mittelständlern und anderen Gruppen, die sich von der Politik in Berlin im Stich gelassen fühlen. Ob der Appell die erhoffte große Resonanz findet, bleibt abzuwarten. Die Organisatoren setzen nach ihren eigenen Angaben auf die vereinte Kraft derer, die täglich für Deutschland arbeiten.

POLITISCHE ANZEIGE der Fraktion Europa souveräner Nationen (ESN).
Weitere Informationen: Transparenzbekanntmachung


