Die BRD-Hauptstadt beweist einmal mehr, dass sie die Hauptstadt der Kriminalität ist. In Berlin passieren mehr Straftaten als in ganz Polen. Dies erfuhr nun ein Lottoladenbesitzer in Lichtenberg am eigenen Leib. Wie die B.Z. berichtete, wurde der Mann entführt und ausgeraubt.
Mehrere tausend Euro erbeutet
Demnach wurde der 52 Jahre alte Mann mit “den Einnahmen vom Vortag in der Tasche” einfach so “auf dem Weg zur Bank von vier Männern gekidnappt, verschleppt” und dann nahm man ihm das Geld ab. Der Überfall ereignete sich am “Sonntagmorgen um 7.30 Uhr in der Konrad-Wolf-Straße”. Die Beute beträgt mehrere tausend Euro. Man kann davon ausgehen, dass sich die Täter gezielt den Lottoladenbetreiber ausgesucht haben.
Laut der Polizei spielte sich der Tathergang wie folgt ab: Zwei der Täter rissen ihn zu Boden und zerrten ihn in einen gelben Transporter. Dort warteten zwei weitere Komplizen. Der Mann wurde gefesselt und dann zur “nahegelegenen Kleingartenanlage an der Wartenberger Straße verschleppt”. Im Auto nahmen ihm die Verbrecher sein Geld, sein Handy, Schlüssel, Brieftasche und Papiere ab. Damit dürften sie nun also zu allem Überfluss auch noch wissen, wo er wohnt.
Überfallener kam ins Krankenhaus
Nach der Tat ließen sie den gefesselten Lottoladenbesitzer im Auto zurück und verschwanden. Erst nach mehr als zwei Stunden konnte er sich von den Fesseln befreien und jemanden um Hilfe bitten. Die um Unterstützung gebetene Frau rief Polizei und Feuerwehr. Das Opfer kam mit “Verletzungen an den Rippen, einem Arm, Handgelenken und der Nase” ins Krankenhaus. Immerhin scheint er nicht in Lebensgefahr zu sein. Die Polizei sucht nun nach den vier Tätern.


