Mit Kerzen, Bannern und klaren Worten gedachten Patrioten am Schwarzenbergplatz eines jungen Franzosen, der zum Opfer linker Gewalt wurde und dessen Tod nun europaweit Fragen aufwirft.
Rund 40 bis 50 Personen versammelten sich vor der französischen Botschaft, um Quentin zu gedenken, einem 23-jährigen patriotischen Aktivisten, der in Frankreich von mehreren vermummten Linksextremisten brutal und hinterhältig angegriffen und getötet wurde. Aufgerufen zur Mahnwache hatte die Studentenorganisation “Aktion 451”. Für die Teilnehmer steht der Fall exemplarisch für eine Entwicklung, die sie seit Jahren beobachten: zunehmende politische Gewalt unter dem Deckmantel des Antifaschismus.
Ein junger Patriot stirbt und Europa schweigt
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Weitere InformationenQuentin, ein 23-jähriger französischer Mathematikstudent und patriotischer Aktivist, war Mitte Februar bei einem Angriff in der südfranzösischen Stadt Lyon tödlich verletzt worden. Er befand sich laut Zeugenaussagen und Videoaufnahmen am Rande einer politischen Auseinandersetzung, als er im Zusammenhang mit einer Aktion des französischen Collectif Némésis angegriffen wurde. Er war dort, um Mitglieder dieser konservativen Frauenorganisation zu unterstützen und bei der Absicherung gegenüber antifaschistischen Störern zu helfen.
Die zentrale Botschaft in Wien war daher klar formuliert: Justice for Quentin. Auf Bannern und Schildern prangte sein Name. Kein parteipolitisches Spektakel, keine aggressive Inszenierung, sondern stille Entschlossenheit und Trauer. Immer wieder war zu hören, dass politische Gewalt, auch wenn sie sich antifaschistisch nennt, nicht relativiert werden dürfe.
Trauer statt Parolen, Würde statt Lärm
Die Atmosphäre am Schwarzenbergplatz war ruhig, fast andächtig. Die Teilnehmer standen geschlossen, hielten Bilder des Verstorbenen in den Händen und entzündeten Kerzen. Statt Sprechchören dominierten Schweigeminuten und konzentrierte Redebeiträge.
Eine französische Aktivistin schilderte die Stimmung in ihrer Heimat und sprach von Schmerz, aber auch von einem wachsenden Bedürfnis nach Gerechtigkeit. Vertreter der patriotischen Studentenvertretung aus Belgien betonten, dass der Fall nicht isoliert betrachtet werden dürfe. Linksextreme Gewalt sei kein französisches Problem, sondern ein europäisches.
Auch Autor und Aktivist Martin Sellner richtete sich an die Versammelten. In seinem Beitrag forderte er, Antifaschismus und Linksextremismus endlich als reale Bedrohung ernst zu nehmen. Es sei nicht hinnehmbar, dass gewaltbereite Strukturen politisch verharmlost oder indirekt durch öffentliche Gelder unterstützt würden. Wer politische Gewalt ignoriere oder relativiere, trage Mitverantwortung für ihre Eskalation.
Störer am Rande, Geschlossenheit im Zentrum
Am Rande der Mahnwache tauchte eine kleine Gruppe antifaschistischer Störer auf. Vor allem als Fotografen versuchten sie, gezielt Porträtaufnahmen von Teilnehmern anzufertigen. Nach Angaben von Anwesenden wurden diese Versuche unterbunden. Größere Zwischenfälle blieben aus, die Kundgebung verlief insgesamt friedlich. Gerade dieser Kontrast prägte das Bild der Mahnwache: hier eine stille, würdige Mahnwache für ein Opfer politischer Gewalt, dort vereinzelte Provokationsversuche. Die Teilnehmer ließen sich nicht beirren.
Kerzen vor der Botschaft, ein Signal nach Paris
Zum Abschluss begaben sich die Anwesenden geschlossen zur französischen Botschaft. Dort stellten sie Bilder von Quentin ab und entzündeten Kerzen. In einem letzten Moment der Stille wurde des jungen Aktivisten gedacht. Die Mahnwache endete ohne Zwischenfälle, doch die politische Botschaft bleibt. Für die Teilnehmer war es nicht nur ein Gedenken, sondern ein Appell: Politische Gewalt darf nicht nach ideologischen Maßstäben bewertet werden. Gerechtigkeit für Quentin bedeutet für sie auch, Patriotismus nicht zu dämonisieren und linksextreme Gewalt klar zu benennen.
