Marcus Wadsak

Auf Facebook gab ORF-Meteorologe Marcus Wadsak zum Besten, dass die klirrende Kälte im Land durch den Klimawandel abgeschwächt sei.

6. Jänner 2026 / 10:18 Uhr

Minus 25 Grad sind „Wetterfrosch“ Wadsak zu wenig – „es müssten minus 50 Grad sein“

In ganz Österreich frieren die Menschen. Für den Westen des Landes hat die Geosphere Austria sogar eine offizielle Kältewarnung ausgesprochen. Doch für „Wetterfrosch“ Marcus Wadsak sind minus 25 Grad zu wenig. Gebe es keinen Klimawandel, müsste es minus 50 Grad haben, meint der ORF-Meteorologe.

Durch Klimawandel bleibt Frost unerreichbar

Auf seiner Facebook-Seite ordnete Wadsak die derzeit klirrende Kälte so ein: 

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Verglichen mit „früher“ hat sich selbst die extreme Kälte bereits abgeschwächt. Durch den Klimawandel bleibt Frost wie damals heute unerreichbar.

Ein Rückblick auf die tiefsten Temperaturen sollte seine These untermauern: Sonnblick im Jahr 1905 minus 37,4 Grad, Stift Zwettl im Jahr 1929 minus 36,6 Grad, Wien am 11. Februar 1929 minus 26,3 Grad. Und in der Nähe von Lunz am See in den Ybbstaler Alpen in Niederösterreich sollen es am 19. Februar 1932 sagenhafte minus 52,6 Grad – die tiefste je in Österreich gemessene Temperatur – gegeben haben.

“Der Wegscheider” betrachtete Wadsak satirisch

Für viele hat sich der ORF-Meteorologe längst zur Speerspitze der Klima-Hysteriker gemausert. So betrachtete „Der Wegscheider“ Wadsaks Thesen satirisch, als dieser dem Vernehmen nach den Juli 2023 zum heißesten Monat seit hunderttausend Jahren erklärt hatte. Da spiele anscheinend auch keine Rolle, so „Der Wegscheider“, dass der Mensch erst seit knapp 400 Jahren in der Lage sei, die Temperaturen genau zu messen. Und die offiziellen Aufzeichnungen der globalen Temperatur überhaupt erst ab dem Jahr 1880, also seit rund 140 Jahren gemacht worden seien. Für die Zeit davor könne man lediglich feststellen, ob es Wärme- oder Kälteperioden gegeben habe.

Über CO2-Werte bei aktivem Vulkan besorgt

An seiner Expertise wurde gezweifelt, als sich Wadsak wegen der „hohen CO2-Daten auf Mauna Loa“ besorgt zeigte. Allerdings: Der Mauna Loa ist ein aktiver Vulkan bei Hawaii – und das erklärt die dortigen hohen CO2-Werte.

„Selbstentzündung“ bei Waldbränden

Der ORF dürfte mit ihren Wetterfröschen kein gutes Händchen haben, wie auch eine Redakteurin im „Ö1 Journal“ unter Beweis stellte. Wie berichtet,  sah diese eine „Selbstentzündung“ bei Waldbränden und verbreitete damit eine klassische Falschmeldung, worüber sich auch Wetterexperte Jörg Kachelmann lustig machte. 

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