Würden solche Meldungen auf YouTube oder Facebook erfolgen, man würde das wohl klassische „Fake News“ nennen! Tatsächlich gestaltete sich die ORF-Berichterstattung über die Wahlen in Argentinien von peinlich bis realitätsfremd.
Vermeintlich “neutrale” Berichterstattung war pure Propaganda
Es mag schon sein, dass die vorwiegend von linken Journalisten gestaltete ORF-Welt gegenüber dem rechten Präsidenten in Argentinien, Javier Milei, voreingenommen und daher tendenziös ist. Doch was die Herrschaften im Zuge der Zwischenwahlen am Sonntag als vermeintlich „neutrale“ Berichterstattung veröffentlichten, entlarvte sich als pure Propaganda.
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Weitere InformationenPeinlicher Satz veschwand auf ORF-Webseite
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sah die Bewegung Mileis zuerst „am Bersten“, dann „am Wanken“ – und am Ende staunend am Gewinnen. Und nach dem historischen Wahlsieg des Reformers musste auch der peinliche Satz „Mileis Siegeszug ist zu Ende, das steht außer Zweifel“ von der ORF-Webseite verschwinden.

Massiver Machtzuwachs
Wenn linke Journalisten an ihr eigenes Framing glauben, verschätzen sie sich gewaltig. So ist der herbeigesehnte Zusammenbruch von Javier Mileis Partei La Libertad Avanza („Die Freiheit schreitet voran“) völlig ausgeblieben – im Gegenteil sogar: La Libertad Avanza erreichte rund 40 Prozent der Stimmen, gewann in der Abgeordnetenkammer 27 Sitze (von 37 auf 64) und legte im Senat fünf Mandate zu. Gemeinsam mit liberal-konservativen Partnern rückt Milei nahe an eine Sperrminorität heran – ein massiver Machtzuwachs.
“Tal der Tränen” für Subventionsempfänger
Wie berichtet, bestätigten die Argentinier, dass sie genug von linker Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik haben, und stimmten für den Wandel. Der Wahlerfolg ist auch das Ergebnis einer von Milei eingeschlagenen, wirtschaftsliberalen Reformpolitik, die zwar zunächst das angekündigte „Tal der Tränen“ für viele Subventionsempfänger bedeutete, aber rasch die wirtschaftliche Gesundung einleitete, denn Argentinien war nach jahrzehntelanger linker Politik bettelarm und wirtschaftlich kaputt.
