Die Serie brutaler Messerattacken erschüttert Wien weiterhin – und die Zahlen der Polizei sprechen eine deutliche Sprache: Vor allem Syrer fallen wieder durch das Tragen von Waffen auf.
33 Messer bei Syrern beschlagnahmt
Der Wiener Polizeipräsident Gerhard Pürstl präsentierte jetzt die Bilanz aus den Waffenverbotszonen. Allein in Favoriten wurden zwischen Mai und Juli 33 Messer bei Syrern beschlagnahmt. Zum Vergleich: Bei Menschen mit österreichischem Pass waren es gerade einmal neun. Auch am neu eingerichteten Yppenplatz in Ottakring zeigt sich dasselbe Bild – fünf Syrer, nur zwei österreichische Staatangehörige – über deren möglichen Migrationshintergrund man natürlich nichts weiß.
“Waffenverbotszonen” helfen nicht
Die Politik setzte auf “Waffenverbotszonen”, um die Eskalation in Problembezirken einzudämmen. Tatsächlich gingen die Anzeigen in Favoriten zwischen Mai und Juli aber nur um gerade einmal etwa zehn Prozent zurück – und das auch nur, weil die Polizei massiv kontrollierte.
Die Situation in den vielbelächelten wie nutzlosen “Waffenverbotszonen” bleibt also angespannt. In Favoriten waren es zuletzt vor allem syrische und tschetschenische Gruppen, die den öffentlichen Raum dominierten. Opfer von Messerattacken verweigern oft die Aussage oder verschwinden sogar aus dem Krankenhaus – ein klares Zeichen für die Angst vor Racheakten.
Polizeipräsident will überall “Waffenverbotszonen”
Brisant ist die Einschätzung des Polizeichefs: Messertragen sei in manchen Herkunftsländern tief verwurzelt – in Wien jedoch eine tickende Zeitbombe. Freiwilligkeit allein werde nicht ausreichen, um das gefährliche Verhalten zu ändern.
Angesichts der Zahlen fordert Pürstl ein generelles Waffentrageverbot in ganz Österreich: Die absurden “Waffenverbotszonen” sollen auf das gesamte Land ausgeweitet werden. Diese Zonen seien kein Selbstläufer. Nur mit konsequenten Kontrollen könne man die Lage in den Griff bekommen, so der Polizeipräsident.