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Alice Weidel

AfD-Bundessprecherin Alice Weidel traf sich in Wien auch mit freien, alternativen Medienvertretern.

AfD

20. September 2023 / 22:14 Uhr

Alice Weidel vor freien Journalisten: „Es ist etwas im Umbruch“

Fesch, eloquent, intelligent und mutig – so präsentierte sich AfD-Bundessprecherin Alice Weidel bei ihrem Besuch bei der FPÖ in Wien. Ausgestattet mit diesen Prädikaten erobert sie derzeit ganz Deutschland.

In einem Gespräch mit freien, alternativen Medienvertretern nannte Weidel beeindruckende Umfrage-Ergebnisse: Bundesweit liege die AfD nur noch vier Prozentpunkte hinter der CDU, weit vor der SPD, und in Ostdeutschland sei man sogar schon stärkste Kraft. Beeindruckend: In Sachsen hält die AfD bei sensationellen 37 Prozent.

56.000 Unernehmen in Insolvenz

„Es ist etwas im Umbruch“, sagte Weidel, die den Zustand in der Bundesrepublik sehr drastisch schilderte. Das einstige reiche Industrieland Deutschland sei heute arm, und das sei der falschen Wirtschafts- und Energie-Politik geschuldet. 48 Prozent der Menschen würden im Jahr weniger als 30.000 Euro brutto verdienen, 56.000 Unternehmen seien allein in diesem Jahr in die Insolvenz geschlittert. Das spreche eine deutliche Sprache.

Bessere Konzepte

Dass die AfD nur von schlechter Regierungspolitik profitiere, stellte Weidel in Abrede. Wäre das so, müsste auch die CDU zulegen. Tatsächlich habe die AfD die besseren Konzepte für die Menschen, betonte Weidel.

Operativ große Herausforderung

Ihre Partei stehe auch operativ vor großen Herausforderungen, denn bei einem Wahlerfolg, gemessen an den Umfrage-Werten, müsste man auch personell stark aufstocken. Sich selbst bezeichnete Weidel als Quereinsteigerin, sie fühle sich auch heute nicht wie eine typische Politikerin und sei eine Verfechterin des Wettbewerbs.

Land wie nach schwerem Unfall retten

Auf die Frage, was sie als Kanzlerin kurzfristig ändern wolle, bediente sich Weidel eines Bildes, das FPÖ-Chef Herbert Kickl beim gemeinsamen AUF1-Interview gezeichnet hatte. Man müsse das Land wie nach einem schweren Unfall retten. Sie würde die CO2-Steuer sofort abschaffen, die Grenzen schließen, Aslywerbern statt Geld nur noch Sachleistungen geben – insgesamt wolle sie eine Wirtschaftspolitik machen, die auch nachfolgenden Generationen die Schaffung von Eigentum ermöglicht.

Linksextreme Übergriffe

In ihrem hervorragenden Vortrag im Hotel Intercontinental rechnete Weidel dann eindrucksvoll mit der deutschen „Ampel-Regierung“ ab und zeigte auf, wie viel Schaden in der Bundesrepublik durch die vergangene und auch aktuelle Regierung angerichtet worden ist. Vom Gesprächspartner, dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Axel Kassegger, auf die vielen linksextremen Übergriffe auf Personen der AfD angesprochen, sagte Weidel, dass diese natürlich schwer zu verurteilen und feige seien, dass sich aber weder sie, noch die Funktionäre von ihrem Weg abbringen lassen, denn man sei den Versprechen gegenüber seinen Wählern verpflichtet.

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