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Bundeswehr

Geschickt eingefädelt: Über die „Ertüchtigungshilfe“ der Bundesregierung wird die Rüstungsindustrie wohl auch heuer auf Rekordgewinne kommen.

15. Januar 2023 / 08:04 Uhr

Kriegsgewinnler: Rüstungsindustrie lässt sich von schwächelnden Betrieben finanzieren

Die Industrie hat im November ihren stärksten Auftragsrückgang seit mehr als einem Jahr erlitten. Und die Aussichten für 2023 sehen auch nicht viel besser aus.

Ergebnis um 20 Prozent gestiegen

Doch es gibt eine Branche, die optimistisch in die Zukunft sieht: Die Rüstungsindustrie erwartet ein umsatzstarkes Kriegsjahr. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall schaffte 2022 einen unerwarteten Rekordgewinn. Das operative Ergebnis dürfte 2022 um mehr als 20 Prozent gestiegen sein.

Betrachtet man die Politik der Ampel-Regierung in Berlin, dürften die Hoffnungen der Rüstungsindustrie begründet sein. Denn auf Betreiben von Grünen, SPD und FDP unterstützt die Bundesregierung die Ukraine mit Ausrüstungs- und Waffenlieferungen aus Beständen der Bundeswehr und durch Lieferungen der Industrie.

Gesicherte Finanzierung

Letztere werden aus Mitteln der „Ertüchtigungshilfe“ der Bundesregierung finanziert, das heißt aus Steuergeldern. Diese Steuergelder müssen die Betriebe und Arbeitnehmer der anderen Wirtschaftszweige erst erwirtschaften. Auch wenn die eigenen Aussichten mehr als trübe sind.

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