Ein teurer Spaß war die Kurzeitkandidatur des 78-jährigen Milliardärs Michael Bloomberg bei den Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahl 2020. Immerhin eine Milliarde US-Dollar kostete den Unternehmer Bloomberg sein Interesse an einer möglichen Gegenkandidatur zum Amtsinhaber Donald Trump.
Wie die US-Wahlkommission (FEC) zur Finanzierung der Kampagne mitteilte, hatte Bloomberg seinen Wahlkampf ausschließlich aus eigenen Mitteln bestritten und auf Spenden Dritter verzichtet. Bloomberg hatte Anfang März nach nur knappen drei Monaten und enttäuschenden Ergebnissen bei den demokratischen Vorwahlen aufgegeben.
Bloomberg möchte jetzt Joe Biden finanziell unterstützen
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenBloomberg möchte jetzt die Wahlkampfmaschinerie des einzig verbliebenen US-demokratischen Kandidaten, Joe Biden, unterstützen. Das könnte für Kandidat Biden aber eine zusätzliche Hypothek sein, da Bloomberg in der Öffentlichkeit kritisiert wird, Versprechen gegenüber seinen Wahlkampf-Mitarbeitern zur Lohnfortzahlung und Übernahme der Kosten der Krankenversicherung nicht eingehalten zu haben.
