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29. Juni 2014 / 11:08 Uhr

AfD möchte Deutsch als gleichberechtigte EU-Sprache

Nachhilfeunterricht in europäischem Verhalten gibt der Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD) und frisch gewählte EU-Abgeordnete Bernd Lucke dem roten EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz. Die neu gewählten Mandatare hatten für einen Festakt zur Eröffnung der EU-Parlamentssession 2014 bis 2019 Einladungsschreiben nur in Englisch und Französisch erhalten.

Deutsch fehlte als europäische Sprache. Lucke reklamierte dies bei Schulz und fordert, dass jeder Abgeordnete in seiner Heimatsprache eingeladen werden soll. Damit wäre Deutsch endlich auch eine gleichberechtigte EU-Sprache. Dass diese Forderung “politisch inkorrekt” ist, nimmt der AfD-Chef gerne in Kauf.

Deutsch als Kultursprache in der EU endlich gleichberechtigen

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Die Thüringer Zeitung zitiert auszugsweise aus einem Brief Luckes an seinen Landsmann Schulz (SPD). In diesem Schreiben gibt der AfD-Chef dem roten EU-Parlamentspräsidenten Nachhilfe im Selbstbewusstsein als Deutscher:

Ich weiß, dass es als politisch inkorrekt gilt, sich für die Verwendung des Deutschen einzusetzen, aber ein Politiker, der Rückgrat hat, sollte dennoch das vertreten, was er für richtig hält. Und richtig ist es, Deutsch als eine der bedeutendsten Kultur- und Verkehrssprachen Europas bei zeremoniellen Anlässen auch angemessen zu würdigen.

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