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17. August 2014 / 15:00 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern durch Windräderbau teilweise unbewohnbar

Eigentlich sollte umweltbewusste Energieerzeugung zum Wohlbefinden der Menschen beitragen. In weiten Landstrichen Deutschlands, wo Jahr für Jahr immer mehr sogenannte “Windparks” aus dem Boden schießen, verkehrt sich dies aber längst ins Gegenteil. Vor allem das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist von den Auswüchsen des immer weiter getriebenen Windkraftausbaus betroffen.

Regionalpolitiker und Bürgerinitiativen halten weite Landstriche de facto für unbewohnbar, da die Windparkdichte so hoch ist. Nun wurde auch noch der Abstand zwischen den einzelnen Windparks von 5 auf 2,5 Kilometer verkürzt. Ein neuer Windpark soll jetzt auch noch in der Wasserstofferzeugung eingesetzt werden.

Wasserstoff-Windpark bedroht Lebensqualität der Menschen

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Eine mecklenburgische Windprojekt GmbH hat das Projekt Windpark RH2-PTG gestartet. Im Rahmen dieses Projekts sollen 30 neue Windräder mit einer Höhe von 150 Metern in die Landschaft gebaut werden. RH2-PTG steht für Regenerativer Wasserstoff – Power-to-Gas. Die Anlage soll Windkraft als Speicherenergie in Form des Wasserstoffs produzieren. Finanziert werden soll das über ein “Bürgerbeteiligungmodell”, in das die genervten Anwohner auch noch ihr Erspartes einzahlen sollen.

Die Bürger der Region wollen sich diese Vorgangsweise jedenfalls nicht länger gefallen lassen und haben für Ende August eine Kundgebung angemeldet, bei der gegen dieses “Zukunftsprojekt” lautstark protestiert werden soll. Aber nicht nur im Norden Deutschlands gehen die Wogen wegen der Windenergie hoch, in Niederösterreich etwa gibt es Bestrebungen, auf Windparks eine eigene Kommunalabgabe einzuheben. 

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