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5. Oktober 2014 / 18:11 Uhr

Ausländischer Verbrecher zu früh aus Gefängnis entlassen

Die österreichische Justiz kommt nicht aus den Schlagzeilen. Nun wurde ein serbischer Schwerberbrecher einfach zu früh aus der Haft entlassen. Der 30-jährige Serientäter war in Deutschland und in Österreich aktiv gewesen. Er wurde wegen Raub und Körperverletzungen zu insgesamt zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Unter anderem war er in Eisenstadt (Burgenland) im Jahr 2005 an einem blutigen Raubüberfall beteiligt gewesen, wo einem Opfer ins Gesicht geschossen worden war. Das Opfer starb an den Spätfolgen des Verbrechens im Jahr 2013.

Jetzt entließ die Justizanstalt Garsten (Oberösterreich) unter der politischen Verantwortung von Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) den Verbrecher einfach um drei Jahre zu früh, da man vergessen hatte, dass dieser erst drei Jahre in Deutschland abgesessen hatte.

Falsche Resthaftberechnung soll Ursache sein

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Der Ex-Häftling reiste auf Grund eines in Österreich aufrechten Aufenthaltsverbot unmittelbar nach Haftentlassung Richtung Balkan aus. General Peter Prechtl, der Leiter der Vollzugsdirektion, erklärt sich die frühzeitige und damit widerrechtliche Entlassung mit einer “falschen Berechnung” der Resthaftzeit in der Justizverwaltung. Passiert ist das alles bereits im Juli 2014, nun kam der Skandal durch eine undichte Stelle an die Öffentlichkeit. Insider aus der Justiz behaupten, dass dies kein Einzelfall sein soll.

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