Hindenburg: Trotz Hitler-Ernennung zum Reichskanzler bleibt er in Berlin Ehrenbürger.

19. März 2015 / 14:02 Uhr

Reichspräsident Paul von Hindenburg bleibt Ehrenbürger

Eine veritable Niederlage fuhr die vereinigte Linke in Sachen Vergangenheitsbewältigung in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin ein. Linkspartei, Grüne und Piraten betreiben seit Jahren eine Kampagne gegen die Ehrenbürgerschaft für den ehemaligen Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten Paul von Hindenburg. Die Linke begründet ihre Initiative mit der seinerzeitigen Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Hindenburg im Jahr 1933.

Ein nun zur Abstimmung gelangter Antrag, dem Staatsoberhaupt der Weimarer Republik diese Ehrenbezeugung zu entziehen, scheiterte im Berliner Abgeordnetenhaus mehrheitlich. Nicht nur die CDU-Fraktion, sondern auch die SPD stimmten schlussendlich gegen den Links-Antrag. Bereits im Juni 2014 war ein ähnlicher Antrag gegen Hindenburg abgelehnt worden.

CDU-Fraktion stellt sich vor Hindenburg

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Die CDU-Fraktion stellte sich vor Hindenburg. Begründung: Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler sei kein ausreichendes Argument gegen die Ehrenbürgerschaft. Hindenburg habe insgesamt jahrelang die Demokratie aktiv verteidigt und die Weimarer Republik aktiv repräsentiert.

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