Auf den Artikel von unzensuriert und der Kritik der FPÖ an ORF-Moderatorin Patricia Pawlicki, die eine Falschmeldung von SPÖ-Chef Christian Kern betreffend Gesundheitsversorgung auf Facebook teilte, reagierte nun ORF-Kommunikationschef Martin Biedermann in tv media:
Patricia Pawlicki hat klargestellt, dass sie den Presse-Artikel teilen wollte und nicht das entsprechende Posting von Christian Kern.
Zweierlei Maß
Ein “Verdrücker” also, stellt tv media nach der Verteidigung Biedermanns für die Hohe-Haus-Moderatorin fest. Und damit hat sich die Sache? Was wäre wohl los auf dem Küniglberg, hätte ein ORF-Mitarbeiter ein Posting von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) zu einem aktuellen politischen Thema geteilt? Das kann man sich gar nicht ausrechnen!
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Weitere InformationenHeftige Kritik des FPÖ-Mediensprechers
Aber bei Pawlicki, deren linke politische Schlagseite allgemein bekannt ist, wird ihr Handeln als “Versehen” abgetan. FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein übte heftige Kritik an der regelmäßig zu SPÖ-Sommerfesten eingeladenen ORF-Moderatorin:
Einige linke ORF-Redakteure verlieren offenbar ihre letzten Hemmungen, wenn es darum geht, die aktuelle Bundesregierung zu bekämpfen und die SPÖ zu unterstützen.
Unabsichtlich “geliket”
Die “Verdrücker”-Masche hat der ORF schon einmal als Ausrede verwendet. Damals betraf es den Chef persönlich. Generaldirektor Alexander Wrabetz gefiel ein Beitrag, der FPÖ-Politiker pauschal mit NS-Verbrechern vergleicht. Gegenüber krone.at meinte der ORF, dass Wrabetz den Beitrag unabsichlich “geliket” habe.
