Dass die selbstmörderische Sanktionspolitik der EU vor allem den Europäern selbst schadet, ist hinlänglich bekannt – jetzt zeigt sich eine neue Dimension: In Frankreich und Spanien kämpfen Einsatzkräfte derzeit gegen schwere Waldbrände, die sich unter den Bedingungen von Hitze, Trockenheit und Wind rasch ausbreiten. Gleichzeitig hat Spanien ein ganz anderes Problem: Mehrere russische Löschhubschrauber des Typs Kamow Ka-32 können wegen der EU-Sanktionen gegen den Hersteller nicht mehr eingesetzt werden.
Ersatzteile und Wartung betroffen
Die Maschinen galten über Jahre als wichtige Stütze der Brandbekämpfung. Die Ka-32 konnte mehr als 5.000 Liter Wasser aufnehmen und punktgenau abwerfen; betroffen sind rund acht bis zehn Hubschrauber, die in verschiedenen spanischen Regionen stationiert waren. Seit den Sanktionen fehlen demnach nicht nur Ersatzteile, sondern auch russische Wartungsleistungen und Spezialtechnik, die für den regulären Betrieb nötig sind.
Brüssel setzt Sanktionen vor Bevölkerungsschutz
Die Folge: Die Flotte steht still, obwohl die jährliche Waldbrandsaison in Südeuropa bereits massiv eskaliert ist. Spanien hat bereits versucht, eine Ausnahme oder Lockerung zu erreichen, um die Lieferung von Ersatzteilen zu ermöglichen, ist damit aber gescheitert.
