Trotz linksextremer Blockaden begann der AfD-Bundesparteitag in Erfurt pünktlich.

6. Juli 2026 / 09:44 Uhr

Der frühe Vogel fängt den Wurm: AfD-Delegierte schon in der Halle, „Antifa” verschläft Blockade

In den frühen Morgenstunden rollte ein Konvoi von AfD-Delegierten durch Erfurt. Begleitet von Polizeifahrzeugen erreichten Hunderte die Messehallen, lange bevor das Bündnis „Widersetzen“ seine Blockaden auf Zufahrtsstraßen und der Autobahn A71 startete. Der AfD-Bundesparteitag am 4. Juli 2026 begann pünktlich um zehn Uhr.

Der clevere Frühstart der AfD

Die AfD hatte vorgesorgt. Delegierte sammelten sich bereits ab vier Uhr und fuhren in geschlossenen Gruppen zur Messe. Während das linksextrem geprägte Bündnis „Widersetzen“ mit Bussen aus dem ganzen Land anrückte und ab etwa halb sechs Straßen blockierte, saßen die meisten AfD-Politiker schon im Foyer. Informationsstände liefen, die Halle füllte sich – die Blockierer klebten draußen auf dem Asphalt.

Polizei und Veranstalter zogen später eine klare Bilanz: Der Parteitag fand ohne Verzögerung statt. Das Bündnis selbst räumte ein, sein Hauptziel – die Verhinderung des Treffens – verfehlt zu haben. Rund 10.000 Menschen beteiligten sich nach Polizeiangaben an den Blockaden, insgesamt kamen etwa 20.000 zu den Protesten.

Chrupallas und Höckes klare Ansagen

Co-Parteichef Tino Chrupalla eröffnete den Parteitag mit deutlichen Worten:

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Die Randalierer von der Antifa haben ihr eigenes Störmanöver verschlafen. Wir können hier heute pünktlich starten.

Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke nahm die Störer ebenso ins Visier:

Das sind Menschen, denen man nicht ermöglicht hat, eine gesunde Identität auszubilden. Das sind Seelenverwundete. Wir müssen einen Teil der Nation auf die Couch legen und therapieren.

Er betonte die Notwendigkeit, nationale Identität zurückzugewinnen und Normalität herzustellen. Höcke sprach von Siegern in der Halle und Verlierern draußen. Die AfD, so seine Botschaft, lasse sich durch solche Aktionen nicht aufhalten. Stattdessen gehe es darum, das Land wieder auf Kurs zu bringen – gegen ideologische Blockaden und für bürgerliche Interessen.

Blockaden scheitern, AfD bleibt handlungsfähig

Die linken Aktionen brachten Verkehrschaos, aber keinen Stopp des Parteitags. Autobahnabschnitte wurden zeitweise gesperrt, doch die meisten Delegierten waren bereits vor Ort. Die AfD demonstrierte damit, was zählt: Vorbereitung statt Reaktion auf linke Störmanöver.

Am Ende des ersten Tages stand fest: Die Antifa hatte ihre eigene Blockade verschlafen. Die AfD hingegen war da und startete ihren Bundesparteitag wie geplant. Ein Erfolg, der in der Halle mit Genugtuung aufgenommen wurde.

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