Das BSW in Thüringen war einst angetreten, um alles anders als die Altparteien zu machen. Nun stützt Landeschefin Katja Wolf stattdessen die CDU-Regierung von Mario Voigt.

12. Juni 2026 / 11:14 Uhr

KI-Skandal um Mario Voigt: BSW enttäuscht erneut seine Wähler

Vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen trat das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW) an, um alles anders zu machen. Nur, um dann gleich nach der Wahl umzuschwenken und mit den anderen Altparteien Koalitionen gegen die AfD zu bilden. Jetzt stellt sich die Partei hinter einen umstrittenen CDU-Politiker.

BSW verteidigt Voigt

Im KI-Skandal rund um Thüringens Ministerpräsidenten Mario Voigt (CDU) hat sich die Partei klar und deutlich hinter Voigt gestellt. Thüringens BSW-Chefin Katja Wolf hat die KI-Nutzung in den Reden und Beiträgen von Voigt verteidigt.


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“Die KI hat mittlerweile eine große Qualität, mir sehr genaue Zusammenfassungen und Analysen zu liefern, wenn ich etwas herausfinden will. Und sie kann mir auch perfekte Formulierungshilfen an die Hand geben”, meinte Wolf. Das BSW, das zur Wahl gegen die Altparteien angetreten war, stützt also einmal mehr die Altparteienregierung.

Voigt bekannt für Plagiate

Eine Regierung, die von der einfachen Mehrheit der Thüringer nicht einmal gewählt wurde. Eine Regierung, deren Ministerpräsident laut dem österreichischen Kommunikationswissenschaftler und Plagiatsjäger Stefan Weber in seiner Doktorarbeit über den US-Präsidentschaftswahlkampf 2004 rund 140 Plagiatsfragmente hinterlassen hat. Dass sich nicht nur seine eigene Partei, sondern auch alle anderen Parteien hinter ihn stellen, belegt, dass die Bürger nur noch die Wahl zwischen den Blockparteien und der AfD haben.

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