US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sprach bei einer Rede zum 82. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie Klartext zur europäischen Migrationspolitik. Am US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer warnte er vor einer „Invasion“ an Europas Küsten.
Europas Strände werden gestürmt
Hegseths zentrale Aussage war eindeutig: Europäische Strände würden von „gefährlichen Ideologien“ gestürmt. Er sprach ausdrücklich von einer neuen Invasion Europas und bezog sich dabei auf die aktuelle Massenmigration. Er verwies darauf, dass an den Küsten Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens Menschen und Boote ankommen würden, die solche Ideologien mit sich brächten.
Mit dem Begriff der „Invasion“ zog Hegseth bewusst einen Vergleich zwischen der Landung der Alliierten im Jahr 1944 und der heutigen Migration.
Trump-Regierung warnt Europa
Die Rede stand im Kontext der Sicherheitsstrategie der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Bereits im Dezember 2025 hatte die US-Regierung Europa, vor einer „zivilisatorischen Auslöschung“ gewarnt und die Migrationspolitik der EU kritisiert. Die USA wollen ihre militärische Präsenz in Europa reduzieren und die europäischen Partner stärker in die Pflicht nehmen. Hegseths Kritik an der Migration ist Teil dieser umfassenderen sicherheitspolitischen Linie.
Die Rede fand auf dem US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer statt, auf dem rund 9.400 amerikanische Soldaten begraben sind, die während der Invasion in der Normandie und der anschließenden Kämpfe gefallen sind.


