Bärbel Bas

Bärbel Bas ist sich sicher: An dem Hass, der ihr angeblich entgegenschlägt, sind nicht etwa ihre eigenen Worte, sondern “rechte Netzwerke” schuld.

SPD

2. Juni 2026 / 09:20 Uhr

Bärbel Bas beschwert sich über “rechte Netzwerke”

Die SPD-Vorsitzende Bärbel Bas, die gleichzeitig das Amt der Arbeitsministerin besetzt, hat beim “Ständehaus-Treff” der Rheinischen Post in Düsseldorf darüber geklagt, dass sie ein “personifiziertes Feindbild” geworden ist. Schuld daran sind ihres Erachtens aber natürlich nicht ihre eigenen Aussagen, sondern “rechte Netzwerke”.

Bas gegen deutsches “Einheitsgrau”

Um welche Netzwerke es genau gehen soll, führte Bas leider nicht aus. Man kann jedoch davon ausgehen, dass sie alternative, patriotische Medien meinte, die aber alle nur das wiedergeben, was sie selbst sagte. Und diese Wortmeldungen von Bas haben es in sich. Sie zeigen ganz deutlich, für welche Politik sie und ihre Partei stehen.


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Die Reformvorstellungen von Kanzler Merz nannte sie “Bullshit”, über die Arbeitgeber sagte sie, ihr sei klar geworden, dass “wir gegen sie kämpfen müssen”. Im Bundestag behauptete sie: “Niemand wandert in die Sozialsysteme ein.” Und zuletzt forderte sie weitere Massenzuwanderung, weil man sich gegen “dieses sogenannte Einheitsgrau, ich würde es sogar -braun nennen” wehren müsse. Dass die indigenen Deutschen es nicht mögen, als “Einheitsgrau” oder “-braun” bezeichnet und umgevolkt zu werden, kam ihr wohl nicht in den Sinn. Zusammengefasst kann man sagen, dass Bärbel Bas einen hervorragenden Wahlkampf macht; für die AfD.

Bas klagt über “Hass”

Damit, dass sie nun behauptet, ihr schlage “Hass” entgegen, tut sie sich und ihrer Partei jedenfalls auch wieder keinen Gefallen. Über das Echo, das ihr entgegenschallt, meinte sie: “Es ist nicht einfach, das auszuhalten.” Dabei wäre die Lösung ganz einfach: Die eigenen Aussagen kritisch hinterfragen, sich für diese Worte und die damit verbundene Politik aufrichtig entschuldigen und endlich wieder Politik zum Wohle des deutschen Volkes machen. Aber dafür müsste man erstmal erkennen, was man selbst falsch gemacht hat.

Und Bas sieht die Schuld ja nicht bei sich, sondern bei irgendwelchen “rechten Netzwerken”, die aber nicht näher benannt werden. Immerhin gibt sie zu, dass sie polarisiert. Aber anstatt eigene Fehler einzuräumen, sagt sie wegen der ihr entgegenschlagenden Kritik “Und jetzt bin ich schon fast froh, keine eigenen Kinder zu haben”, da es für engagierte Politiker mit Kindern noch schwerer wäre, solchen Gegenwind abzubekommen. Man darf gespannt sein, wir ihr auch diese Worte auf die Füße fallen.


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