Das Fazit der Runde war eindeutig: Massenmigration und Islamisierung gefährden die Schüler in Österreich und Europa (v.l.n.r.: AfD-Europaabgeordneter Marc Jongen, FPÖ-EU-Mandatarin Elisabeth Dieringer, Polit-Kommentator Gerald Grosz, Moderatorin Marlies Gasser, FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl und Islam-Expertin Eleonore Witt-Dörring).

29. Mai 2026 / 08:16 Uhr

“Chaos im Klassenzimmer”: So beeinflusst Migration die heimischen Schulen

Wie beeinflusst Migration die österreichischen Schulen? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreter der Patriots for Europe Foundation am gestrigen Donnerstag in Wien. Bei der Veranstaltung im Palais Berg stand die Entwicklung an Schulen im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte über Sprache, Integration, Sicherheit und Bildungsniveau.

Volksschüler können immer seltener Deutsch

Joachim Stampfer, Vorstandsmitglied der Patriots for Europe Foundation, verwies auf Zahlen zur sprachlichen Zusammensetzung der Schüler: In Wien hätten 27 Prozent der Volksschüler eine andere Umgangssprache als Deutsch, österreichweit liegt der Anteil bei über 42 Prozent. Mit Elisabeth Dieringer war auch eine frühere Lehrerin für Italienisch und Geschichte auf dem Podium vertreten, die nun als freiheitliche EU-Abgeordnete tätig ist.


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Gewalt, Vandalismus und Diebstahl an der Tagesordnung

Dieringer schilderte die Lage an Schulen als zunehmend angespannt und nahm dabei kein Blatt vor den Mund. Täglich gebe es neue Berichte über Probleme, etwa aus Wien-Favoriten, sagte sie. Oft würden Jugendamt und Polizei in Klassenzimmer gerufen. Besonders dramatisch sei die Situation dort, wo Vandalismus und Diebstahl seit 2018 stark zugenommen hätten.

Christen geraten an heimischen Schulen unter Druck

Auch auf konkrete Beispiele aus anderen Regionen wurde verwiesen. In Linz etwa waren, wie berichtet, Kreuze aus Schulen verschwunden, zudem wurden Kreuze in Klassenzimmern teils abgehängt. In Wien sind an öffentlichen Pflichtschulen inzwischen Muslime die größte Gruppe, hieß es in der Debatte. Für die Redner war das ein weiteres Zeichen dafür, dass Grenzen in der Migrationspolitik zu wenig konsequent gezogen würden.

Großteil der Schüler ohne Deutschkenntnisse bereits eingebürgert

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl warnte davor, dass das Bildungssystem massiv nach unten nivelliert werde. Ein einzelner Schüler könne eine ganze Klasse mitziehen, warnte er. Zudem verwies er darauf, dass 36 Prozent der außerordentlichen Schüler Österreicher seien. Daraus leitete er die Forderung ab, stärker auf Leistung, Sprache und klare Regeln zu setzen.

Österreich wird zum Schauplatz ethnischer Konflikte

Scharfe Kritik kam auch von Polit-Blogger und Bestseller-Autor Gerald Grosz. Er sprach von einem Blick in die Klassenzimmer als Blick in die eigene Zukunft und warnte, es handle sich nicht um Integration, sondern um Invasion. Gesellschaft, Justiz, Sozialsystem und Schulen würden zu Schauplätzen ethnischer Konflikte, Österreich dürfe weder Armenhaus noch Bildungszentrum der Welt sein.

Leistung statt Multi-Kulti

Dieringer verwies zudem auf die Folgen und betonte, dass Sprache und Integration auch für die Lehre zentral seien. Mehr Möglichkeiten für Mütter, Kinder zu betreuen, statt Schüler früher in die Schule zu schicken, seien ebenfalls zu diskutieren. Leistungen in den Schulen müssten wieder in den Vordergrund rücken, und Bildung müsse in deutscher Sprache vermittelt werden.

FPÖ will sich die Wahrheit über Migration nicht verbieten lassen

Brückl kritisierte außerdem, dass der Begriff Remigration im Parlament nicht mehr gesagt werden dürfe, weil er zu Ordnungsrufen führe. Wie berichtet, wurde bereits die FPÖ-Mandatarin Susanne Fürst für die Verwendung des Begriffs von der Dritten SPÖ-Nationalratspräsidentin Doris Bures dafür gerügt. Brückl wolle sich die Sprache im Parlament aber nicht verbieten lassen, sagte er. Gleichzeitig warnte er, dass der Leistungsgedanke aus den Schulen verschwinde und Österreich im internationalen Wettbewerb mit Asien und Nordamerika zurückfalle.

Grosz: Handeln statt Reden!

Gerald Grosz ging noch weiter und sprach von einer Rückkehr zur eigenen Kultur. Man müsse vom Reden ins Tun kommen, sagte er mit Blick auf die nächste Wahl und forderte einen freiheitlichen Innenminister unter einem freiheitlichen Volkskanzler Herbert Kickl. Auch Marc Jongen, AfD-Europaabgeordneter, argumentierte in eine ähnliche Richtung und kritisierte im Bildungssystem, dass es sich ideologisch von Naturwissenschaften und Leistung entferne.

Sogar Schulbücher unter islamischen Einfluss

Eleonore Witt-Dörring vom Center for the Study of Political Islam International sprach über den Islam als Zivilisation, die Rolle des Korans, frühislamische Geschichte und die Darstellung islamischer Themen in Schulbüchern. Sie kritisierte unter anderem, dass Kreuzzüge in Schulbüchern als Tiefpunkt christlicher Geschichte dargestellt werden, obwohl sie als Verteidigungskämpfe gesehen werden müssten. Außerdem sprach sie von hybrider Kriegsführung, Einfluss auf Bildung und dem Verlust kultureller Selbstbehauptung.

Unheilige Allianz zwischen Linken und Islamisten

Jongen wiederum kritisierte Debatten über Halal-Essen, Schwimmunterricht, Kopftuch oder religiöse Konflikte in Schulen als ein niederträchtiges Schauspiel auf dem Rücken der Kinder. Der Islam sei nicht durch friedliche Konvertierung verbreitet worden, sagte er, sondern durch Kriege. “Woke” Linke und Islam gingen Hand in Hand, und der Hass auf den Westen verbinde beide Seiten.

Islam kein Bestandteil Europas

In der Schlussrunde wurde auch über Religion im Unterricht gesprochen. Im deutschen Bundesland Niedersachsen etwa setze die Landesregierung Reformen um, bei denen christlicher Religionsunterricht sowie Jesus und andere Themen wie die Scharia und sogar die UN-Nachhaltigkeitsziele (!) gleichberechtigt behandelt würden, hieß es. Grosz sagte außerdem, der Islam dürfe per se kein Bestandteil Europas sein, und Witt-Dörring betonte, man müsse den Gegner analysieren, wenn man gesellschaftliche Konflikte verstehen wolle.


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