Als „tickende Zeitbombe und fundamentale Bedrohung für die Identität und Zukunft unseres Landes“ bezeichnete FPÖ-Chef Herbert Kickl den massiven Anstieg bei den Einbürgerungen. Wie berichtet, wurden bereits im ersten Quartal um 21,2 Prozent mehr österreichische Pässe ausgestellt.Â
Illegal Eingereiste werden Österreicher
Von Jänner bis März erhielten laut Statistik Austria 6.641 Personen die österreichische Staatsbürgerschaft (erstes Quartal 2025: 5.479 Personen). Darunter befanden sich 1.955 Personen mit Wohnsitz im Ausland, 4.686 lebten im Inland. Mehr als die Hälfte der im ersten Quartal Eingebürgerten stammen aus Syrien (1.110), Türkei (496), Afghanistan (420), Bosnien und Herzegowina (203), Iran (194).
Zehn Jahre nach dem völligen Kontrollverlust an den Grenzen und dem von den Systemparteien verursachten “Asyl-Tsunami” drohe Österreich nun die logische Konsequenz: Die massenhafte Verleihung der Staatsbürgerschaft an jene, die damals illegal ins Land gekommen seien, schlägt Kickl Alarm.Â
Staatsbürgerschaften wie Ramschartikel nachgeschmissen
In einer Aussendung hielt der FPÖ-Chef fest:
Was wir hier erleben, ist der Versuch, den historischen Rechtsbruch von 2015 im Nachhinein zu legalisieren. Dem damaligen Asyl-Tsunami soll jetzt ein Staatsbürgerschafts-Tsunami folgen, mit dem unsere Heimat und unsere Identität endgültig weggespült werden. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist unser wertvollstes Gut und kein Ramschartikel, den man jedem nachwirft, der es über die Grenze geschafft hat.Â
Einbürgerungs-Wahnsinn sofort stoppen
Dieser Einbürgerungs-Wahnsinn müsse laut Kickl sofort gestoppt werden. Als Sofortmaßnahme fordert er eine Verschärfung der Gesetze und die Anhebung der Wartefrist für eine Einbürgerung von zehn auf mindestens 15 Jahre. Damit könne verhindert werden, dass die Völkerwanderer von 2015 jetzt automatisch zu Staatsbürgern werden.
Asyl sei Schutz auf Zeit, bekräftigte Kickl seine Haltung. Sie dürfe mit der regulären Migration nicht vermischt werden.

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