Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger lässt sich ihr Ressort im ersten Quartal 2026 einiges kosten. Für ihr Kabinett flossen knapp 500.000 Euro Steuergeld, dazu kommt ein eigenes Sonderbüro um weitere 194.295 Euro. Insgesamt summieren sich die Kosten damit auf fast 700.000 Euro in nur drei Monaten.
Teure Koordinierung im Außenamt
Wie eine Anfrage der Freiheitlichen nun aufdeckte, entfielen allein auf das Kabinett der Ministerin 497.951 Euro. Rund 360.000 Euro gingen an die Kabinettsleitung sowie an Referenten, weitere knapp 138.000 Euro an Assistenz und Sekretariat. Besonders ins Auge fällt jedoch die zusätzliche Koordinierungsstelle im Außenministerium.
Diese Sonderstruktur wird vom ehemaligen Neos-Klubdirektor Armin Hübner geleitet und soll die pinke Regierungsarbeit koordinieren. Dafür fielen im ersten Quartal nochmals 194.295 Euro an. Zusammen mit dem Kabinett und dem Staatssekretariat von Sepp Schellhorn kommt Meinl-Reisingers Ressort damit auf gut 950.000 Euro Personalkosten und Organisationsaufwand.
Die Verlierer-Ampel und ihr Hofstaat
FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, von dem die Anfrage stammt, hat dafür kein Verständnis. Er spricht von einem „fürstlichen Hofstaat“ und wirft der Regierung vor, sich auf Steuerzahlerkosten großzügig einzurichten.

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