Thüringens CDU-Chef Mario Voigt scheint zumindest zu wissen, wie man kopiert und einfügt. Das reicht jedoch nicht, um ein guter Ministerpräsident zu sein.

21. Mai 2026 / 10:11 Uhr

Mario Voigt – Der unwürdige Ministerpräsident

Obwohl die AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen 2024 mit Abstand stärkste Kraft wurde, bekam der CDU-Politiker Mario Voigt den Job des Ministerpräsidenten. Schuld daran war das BSW, welches vor der Wahl Opposition und Alternative zu den Altparteien spielte, nur um nachher mit CDU und SPD zu koalieren.

Alle gegen die AfD

Aber auch die Linkspartei holte Voigt indirekt mit ins Boot, sodass man fast schon von einer Allparteienkoalition gegen die AfD sprechen kann. Ebenfalls im Jahre 2024 erfuhren die Bürger, dass Voigt seinen Doktortitel offenbar nicht verdient hatte. Besagter Titel wurde ihm inzwischen auch von der TU Chemnitz aberkannt. Dagegen legte Voigt Widerspruch ein und so darf er den Doktortitel weiterführen, bis das Urteil rechtskräftig ist. Jetzt hat sich brandaktuell der bekannte Plagiatsjäger Stefan Weber eingeschaltet. Laut der Zeit hat ihn die AfD engagiert, damit er Voigt unter die Lupe nimmt.


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Weber zufolge wurden “125 neue Plagiatsstellen in Voigts Doktorarbeit gefunden worden – insgesamt seien es nunmehr 265 Plagiatsstellen”. Die Thüringer AfD fand deutliche Worte zu den neuen Erkenntnissen: “Ein neues Gutachten zerstört Mario Voigts letzte Verteidigungslinie: Im Januar behauptete er, der wissenschaftliche Kern seiner Dissertation sei unstrittig. 265 Plagiatsfragmente, 42 Verdachtsfälle auf Empirie-Verfälschung, offensichtlich gefakte Interviews – das ist die Realität.” Und Thüringens AfD-Chef Björn Höcke forderte Voigt zum Rücktritt auf.


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