Immer mehr Österreicher wollen Herbert Kickl als Volkskanzler. Das hat jetzt eine Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft für Oe24 ergeben. Erstmals überhaupt erreicht der FPÖ-Chef 38 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte mehr als sein bisheriger Höchstwert.
Politische Mitbewerber in der Bedeutungslosigkeit
Während Kickl in der Kanzlerfrage also drei Prozentpunkte dazu gewinnt, fallen seine politischen Mitbewerber weiter zurück. Der amtierende Kanzler Christian Stocker (ÖVP) hält aktuell bei nur 13 Prozent, Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) bei acht Prozent. Knapp hinter Babler platzieren sich Beate Meinl-Reisinger (Neos) und Leonore Gewessler (Grüne) mit je sieben Prozent.

Fünf Sitze fehlen zur Parlamentsmehrheit
Wären am Sonntag Nationalratswahlen, wäre nicht nur die Frage geklärt, wen sich die Österreicher als Bundeskanzler wünschen, sondern auch, welche Partei die überwiegende Mehrheit in Regierungsverantwortung sehen möchte. Seit Monaten sind die Blauen laut Umfrage auf dem ersten Platz – und diese Woche stellten sie ihren Umfragerekord von 38 Prozent ein. Und weil die ÖVP nur auf 20 Prozent, die SPÖ auf 18 Prozent und die Neos auf sieben Prozent kommen, fehlen der Verlierer-Ampel bereits fünf Sitze im Nationalrat, um eine Parlamentsmehrheit zu erreichen.
Schmutzkübelkampagne geht nach hinten los
Die größte und unbeliebteste Regierung aller Zeiten büßte seit der Nationalratswahl 2024 stark an Vertrauen ein. Einerseits durch das Brechen von Wahlversprechen, Skandale (ORF), Prozesse (August Wöginger), Postenschacher (Karl Nehammer, Gerald Loacker usw.) oder skandalöser Budget-Politik, sondern andererseits auch wegen der aufkommenden Schmutzkübelkampagne gegen Kickl. Zuletzt schreckte ÖVP-Abgeordneter Andreas Hanger nicht einmal davor zurück, die Familie des FPÖ-Chefs in die Öffentlichkeit zu zerren.Â
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