Im niederländischen Flandern gelegen hat Brüssel seine Bevölkerung mittlerweile ausgetauscht.

14. Mai 2026 / 07:58 Uhr

EU-Hauptstadt: Nur noch 22 Prozent der Einwohner haben belgische Wurzeln

Brüssel ist das politische Herz der EU; dort residiert die nicht gewählte EU-Kommission. Sie beschäftigt laut eigener Angabe rund 32.000 ständige und vertragliche Mitarbeiter.

Einheimische sterben aus

Entsprechend bunt ist es in Belgiens Hauptstadt. Hatten zum Stichtag 1. Jänner 2025 in ganz Belgien nur noch 64,0 Prozent der Bevölkerung einen flämischen oder wallonischen Hintergrund, so waren es in Brüssel gar nur noch 22,0 Prozent.

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In der Hauptstadt hatten 40,8 Prozent der Bevölkerung zwar einen belgischen Pass, aber keine belgische Herkunft, weitere 37,2 Prozent hatten eine fremde Staatsbürgerschaft. Zusammengenommen bedeutet das: Rund 78 Prozent der Brüsseler Bevölkerung fallen nicht in die Kategorie „Belgier mit flämischen oder wallonischem Volkshintergrund“.

Fast 12.000 Lobbyisten in Brüssel

Doch Brüssel hat eine Sonderrolle in Europa inne. Die belgische Hauptstadt ist Sitz noch weiterer zentraler EU-Institutionen, darunter Europäischer Rat, Rat der Europäischen Union und Europäisches Parlament. Nach Angaben des belgischen Außenministeriums haben 38 EU-Organisationen ihren Sitz oder ein Verbindungsbüro in Brüssel.

Dazu kommen Diplomaten, internationale Organisationen, Journalisten, Praktikanten, Studenten, Interessenvertretungen und Lobbyisten. Das belgische Außenministerium verweist allein auf 11.698 bei der EU registrierte Lobbyorganisationen, die zusammen zwischen 10.000 und 14.000 Lobby-Arbeitsplätze schaffen.

Nicht nur Brüssel wird bunter

Allerdings wird nicht nur Brüssel, ganz Belgien wird seit Jahrzehnten bunter. Vor allem die Personen mit außereuropäischer Herkunft werden in der jüngeren Vergangenheit schnell mehr.

68,4 Prozent der Belgier mit ausländischer Herkunft wurden bereits in Belgien geboren; auch 14,4 Prozent der Nicht-Belgier wurden in Belgien geboren. In Flandern liegt der Anteil der Belgier mit flämischem Hintergrund bei 71,9 Prozent, im französischen Teil nur noch bei 63,6 Prozent.

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