Christian Stocker

ÖVP-Kanzler Christian Stocker gab den Österreichern eine Binsenweisheit als Ratschlag und erntete dafür Spott.

5. April 2026 / 08:42 Uhr

Stocker mit Binsenweisheit: „Wer weniger Sprit verbraucht, bezahlt weniger“

Manchmal ist es besser, Politiker melden sich nicht zu Wort. Das hätte ÖVP-Kanzler Christian Stocker beherzigen sollen, bevor er zu Oster-Interviews für Mainstream-Medien ausrückte. Denn beim Thema „Spritpreisbremse“ konnte er nur verlieren. 

Dass Stocker aber ein regelrechtes Desaster für die Verlierer-Ampel anrichtete, konnten selbst seine PR-Berater nicht vorhersehen. So sagte er den verheerenden Satz:

Wer weniger Sprit verbraucht, muss weniger für Treibstoff bezahlen.

Reinste Verhöhnung

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Diese Binsenweisheit des von den Bürgern nicht gewählten Bundeskanzlers sahen viele Menschen als reinste Verhöhnung, die aufgrund der Unfähigkeit der Verlierer-Ampel leiden müssen. Wie nicht anders zu erwarten, gab es dafür Spott für den Kanzler. In den Kommentaren hieß es: „Wer nur noch Wasser trinkt, muss weniger zahlen. Wer seinen Urlaub auf Balkonien verbringt, muss weniger zahlen. Wer den Muttertag ausfallen lässt, muss weniger zahlen“. An Beispielen fehlte es den verärgerten Bürgern nicht. 

Österreich-Modell beförderte Preisentwicklung

Der deutsche Automobilclub ADAC übte mittlerweile Kritik am österreichischen Modell, dass nämlich nur einmal am Tag zu Mittag der Preis an Tankstellen erhöht werden darf. Das ist am Montag, Mittwoch und Freitag der Fall. Am Freitag sagte eine Sprecherin von ADAC: 

Die Umstellung auf das sogenannte Österreich-Modell hat die Preisentwicklung eher befördert als begrenzt. Die Preise sind seitdem auf einem zu hohen Niveau.

Ein Liter Diesel kostete am Freitag laut E-Control bundesweit durchschnittlich 2,209 Euro. Für ein Liter Superbenzin mussten 1,788 Euro bezahlt werden. Das ist ein Anstieg gegenüber Donnerstag, an dem 2,132 Euro für Diesel und 1,748 Euro für Benzin verlangt wurden.

Regierung selbst größter Preistreiber

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker sprach von einer „Spritpreisnullnummer“. Dass die Regierung nach internationaler Transparenz rufe, aber selbst der „größte Preistreiber im System“ sei, sei an „Scheinheiligkeit nicht zu überbieten“, so Hafenecker. Er verlangte erneut eine „Halbierung der Mineralölsteuer und die sofortige und ersatzlose Streichung der CO2-Strafsteuer“.


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