ÖVP-Parteichef und Bundeskanzler Christian Stocker fährt desaströse Umfrageergebnisse ein. Wie lange wird die Parteibasis stillhalten?

3. April 2026 / 09:18 Uhr

Paukenschlag: ÖVP stürzt hinter Babler-Sozialisten ab

Angesichts der gestern, Donnerstag, auf oe24 präsentierten aktuellen Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft, dürfte sich in den Reihen der ÖVP Führungsriege echte Karfreitagsstimmung breit gemacht haben. Binnen einer Woche ist die Kanzlerpartei um drei Prozentpunkte eingebrochen und liegt nun sogar hinter Juniorpartner SPÖ.

Wähler laufen ÖVP davon

Es ist für die ÖVP in jeder Hinsicht ein schwarzer Freitag, der Karfreitag 2026. Nur noch 18 Prozent würden der ÖVP ihre Stimme geben, wären am nächsten Sonntag Nationalratswahlen. Ohnehin längst weit abgeschlagen hinter die FPÖ und den von ihr angefeindeten Parteichef Herbert Kickl zurückgefallen, wurde die ÖVP jetzt sogar von der SPÖ überholt. 19 Prozent SPÖ zu 18 Prozent ÖVP lautet das aktuelle Umfrageergebnis in der Hochrechnung. Noch dramatischer sehen die von der Lazarsfeld Gesellschaft ermittelten Rohdaten aus. Dort liegt die ÖVP mit elf Prozent gerade einmal noch über der Einstelligkeit. Regierungspartner SPÖ kommt in den Rohdaten auf 15 Prozent. Angesichts des Umfrageergebnisses geht der Meinungsforscher Werner Beutelmeyer davon aus, dass die Wähler das Regierungsversagen in der aktuellen Krise der ÖVP und Bundeskanzler Christian Stocker anlasten.

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Das dritte Rad am desolaten Regierungsvehikel, die intern zerstrittenen Neos, fristen mit acht Prozent weiter ein Schattendasein. In Summe kommt die Verlierer-Ampel damit lediglich auf 45 Prozent.

FPÖ weiter uneinholbar voran

Anders die FPÖ, die unverändert mit 36 Prozent der Konkurrenz schon längst enteilt ist. Die Oppositionspartei hat auf den neuen Zweitplatzierten, die SPÖ, einen Vorsprung von 17 Prozentpunkten und nun sogar den doppelten Wähleranteil der Kanzlerpartei ÖVP. Eine Konstellation, die es in der Zweiten Republik wohl einmalig ist.

Und es dürfte sich bei diesen 36 Prozent um ein stabiles Wählerverhalten handeln, da von der Lazarsfeld Gesellschaft mit diesem Anteil für die Hochrechnung der gleiche Wert angenommen wurde, wie er in den Rohdaten ermittelt wurde, in denen sich die Befragten direkt zu einer Parteipräfernz bekennen. Der Meinungsforscher erklärt das damit, dass für die FPÖ-Hochrechnung jene Personengruppe herausgerechnet wurde, die mutmaßlich die Oppositionspartei nur aus Wut auf die Regierung nennt, bei der Wahl dann aber doch anders abstimmen würde.

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