Ein ganz aktuelles Facebook-Posting von Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán macht einen fast sprachlos. Darin behauptet er, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj westliche Parteien mit Gold und Dollars belohnt, die ihn im Krieg gegen Russland unterstützen.Â
Geld für US-Demokraten
Gestern, Donnerstag, sei bekanntgeworden, dass Selenskyj im US-Wahlkampf die Demokraten mit ukrainischem Geld unterstützt habe, schrieb Orbán. Dasselbe geschehe nun in Ungarn. Selenskyj unterstütze die pro-ukrainische Opposition. Gemeint ist damit Peter Magyar von der Tisza-Partei, der am 12. April bei den Parlamentswahlen in Ungarn gegen Viktor Orbáns Fidesz antritt.
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Weitere InformationenVerarmte Ukraine schickte Geld in den Westen
Orbán teilte weiters mit, dass die Ermittlungen zum Fall des ukrainischen Goldkonvois ergeben hätten, dass Geld nicht nur vom Westen in die Ukraine, sondern auch von der Ukraine in den Westen zurückgeflossen sei. Milliarden von Dollars wären kontinuierlich aus der verarmten Ukraine über Ungarn in den Westen transportiert worden. „Wir wissen auch, dass der Großteil des Geldes nach Amerika überwiesen wurde“, so Orbán.Â
Die Angaben von Orbán nähren den Verdacht, dass mit den Milliarden von den europäischen Staaten, die in die Ukraine geflossen sind, Kick-Back-Zahlungen erfolgt sein könnten. War das so, stellt sich die Frage: Wie viel Geld aus Österreich und Deutschland wurde dafür verwendet?
