Die Bildungsausschussvorsitzende Saskia Esken (SPD) hat zugegeben, dass es einen Anstieg von Gewalt und Mobbing an deutschen Schulen gibt. Gleichzeitig behauptete sie, es gäbe da keinen Zusammenhang mit Migration.
Von Storch benennt Migrantengewalt
Esken verwies laut der Welt darauf, dass die Zahl polizeilich erfasster Gewalttaten “in allen Bundesländern deutlich gestiegen“ sei; tja, woran dieser Anstieg in den letzten zehn Jahren wohl liegen könnte? Neben körperlichen Übergriffen nähmen auch Mobbing und digitale Anfeindungen zu. “Fast jeder fünfte Schüler” sei ihr zufolge von Cybermobbing betroffen. Den Vorwurf, Migration spiele eine große Rolle, wies sie natürlich in typisch linker Manier zurück. “Nicht Migration ist das Problem an unseren Schulen”, behauptete Esken. Wer dies sage, befasse sich nicht mit den tatsächlichen Ursachen. Stattdessen machte sie gesellschaftliche Entwicklungen insgesamt verantwortlich und ignorierte dabei, dass diese Entwicklungen in Richtung Vielvölkerstaat und Islamisierung laufen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenWiderspruch kam von der AfD. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch warf Esken vor, das Thema bewusst auszublenden. Es sei “offenkundig”, dass zunehmende Gewalt auch mit “massiven Problemen mit der Migration” zusammenhängt. Dabei handelt es sich um eine Einschätzung, die zuvor auch Bundeskanzler Friedrich Merz angedeutet hatte (Unzensuriert berichtete). Esken reagierte scharf und erklärte, die AfD sei “überhaupt nicht in der Lage, mit Studien und Statistiken korrekt umzugehen”. Während der migrationskritischen Worte von Merz soll Esken übrigens laut von Storch kopfschüttelnd unter Protest den Saal verlassen haben.
AfD macht Missstände öffentlich
Auslöser der Debatte waren zwei AfD-Anträge, die eine systematischere Erfassung von Gewalt sowie Maßnahmen gegen religiös motiviertes Mobbing an Schulen fordern. AfD-Abgeordnete schilderten dabei konkrete Fälle von Messerangriffen, Drohungen und religiösem Druck im Schulalltag. Auch Vertreter von Union, Grünen und Linken räumten Probleme ein, warfen der AfD jedoch vor, diese einseitig zu interpretieren. Gewalt ist laut den Blockparteien angeblich ein gesamtgesellschaftliches Phänomen mit unterschiedlichen Ursachen. Die Anträge wurden zur weiteren Beratung in die zuständigen Ausschüsse weitergeleitet.
