Während die Wiener mit steigenden Mieten, Teuerung und überlasteten Schulen kämpfen, hat die Stadtregierung 2025 fast eine Million Euro allein für Dolmetscher ausgegeben. Das geht aus einer Anfrage der FPÖ-Gemeinderäte Maximilian Krauss und Angela Schütz an Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hervor. Die Zahlen stammen vom Fonds Soziales Wien (FSW) und zeigen ein klares Bild: Die Kosten für Übersetzer in der Grundversorgung von Flüchtlingen sind explodiert.
Die Rechnung der Flüchtlingswellen
2015 lagen die Ausgaben noch bei 38.809,29 Euro. Dann kamen die großen Wellen: 2016 schon 298.300,94 Euro, 2017 sogar 381.813,59 Euro. Nach einem kurzen Rückgang schoss die Kurve 2022 mit dem Ukraine-Krieg wieder nach oben auf 255.756,69 Euro. Im Vorjahr, 2025, erreichte sie dann den neuen Rekord von rund 980.000 Euro – fast eine glatte Million. Das Geld floss vor allem für Erstberatung, Information und soziale Betreuung im Rahmen der Grundversorgung.
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Weitere InformationenFPÖ schlägt Alarm: „Kostenexplosion“ durch SPÖ-Politik
FPÖ-Wien-Chef Dominik Nepp nennt das beim Namen: Eine „Kostenexplosion“, für die die rot geführte Stadtregierung verantwortlich ist. Die FPÖ sieht hier kein Versehen, sondern ein systematisches Problem. Statt die Zuwanderung zu begrenzen und abgelehnte Asylwerber konsequent zurückzuführen, pumpt Wien weiter Steuergeld in Übersetzerdienste. Das Ergebnis: Ein teurer Parallelbetrieb, der die Integration nicht beschleunigt, sondern die Abhängigkeit verlängert.
Realität gegen linke Schönrederei
Aus dem Büro von Sozialstadtrat Hacker heißt es, Wien sei „Anlaufstelle Nummer eins“ für Ukrainer gewesen, deshalb der hohe Bedarf. Inzwischen sei die Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine zurückgegangen. Das mag stimmen, aber die Gesamtrechnung bleibt astronomisch hoch. Die FPÖ fragt daher zurecht, wie lange das noch so weitergehen soll? Jeder Euro für Dolmetscher ist ein Euro, der nicht in Bildung, Sport und Sicherheit fließt.
Remigration als einzig vernünftige Entlastung?
Die Fakten sind eindeutig: Massenzuwanderung kostet. Nicht nur in Wien, sondern bundesweit. Die teuren Dolmetscher und Migrationskosten zeigen, welche Ersparnisse mit einer konsequenten Remigrationspolitik möglich wären. Abgelehnte Asylwerber konsequent abschieben, Kettenmigration stoppen, Anreize für freiwillige Rückkehr schaffen – das würde vielen politischen Beobachtern zufolge nicht nur die Kassen entlasten, sondern auch die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung schützen.
